Sexualdelikt vermutet

Vermisste Joggerin wurde Opfer eines Gewaltverbrechens

11.11.2016
, 15:21
Die Ermittler in Baden-Württemberg gehen von einem Sexualdelikt aus.
Sie brach zum Joggen auf und kam nicht zurück. Nach ersten Ermittlungen wurde die Studentin aus Baden-Württemberg Opfer eines Gewaltverbrechens. Es könnte mit einem weiteren Fall in Zusammenhang stehen.

Die seit Sonntag vermisste Joggerin aus dem baden-württembergischen Endingen ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Ermittler gehen von einem Sexualdelikt aus, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Freiburg am Freitag mitteilten. Einen dringenden Tatverdacht gab es demnach zunächst nicht. Die 27-jährige Frau war am Donnerstag in einem Waldstück nahe Endingen tot gefunden worden.

Die Ermittler prüfen nach eigenen Angaben auch einen Zusammenhang mit dem Tod einer Studentin in Freiburg. Die 19-Jährige war Mitte Oktober tot am Ufer des Flusses Dreisam gefunden worden. Auch in ihrem Fall wird von einem Sexualdelikt ausgegangen.

Die 27 Jahre alte Joggerin war am Donnerstagnachmittag in einem kleinen Waldstück zwischen Endingen und Bahlingen tot aufgefunden worden. Die noch in der Nacht vorgenommene gerichtsmedizinische Untersuchung ergab laut Polizei und Staatsanwaltschaft, dass die seit Sonntag vermisste Carolin G. „einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel“. Genauere Angaben machten die Behörden nicht.

Die junge Frau war am Sonntagnachmittag zu einer Joggingrunde aufgebrochen. Als sie nicht wie angekündigt nach einer Stunde zurück war, meldeten Angehörige sie als vermisst. Die Polizei startete daraufhin eine groß angelegte Suchaktion, bei der schließlich am Donnerstag die Leiche der 27-Jährigen gefunden wurde.

Quelle: AFP
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