Tod nach Po-OP

Anklage gegen Schönheitschirurgen erhoben

Aktualisiert am 23.11.2020
 - 13:37
Nach dem Tod zweier Patientinnen muss sich ein Schönheitschirurg wegen fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. (Symbolbild)
Die Risiken bei einer Po-Vergrößerung sind hoch. Ein Schönheitschirurg muss sich nun nach dem Tod zweier Patientinnen wegen fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge verantworten.

Nach dem Tod zweier Patientinnen hat die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf Anklage gegen einen Schönheitschirurgen erhoben. Sie wirft ihm fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge in zwei Fällen sowie fahrlässige Körperverletzung vor.

Die Anklage stützt sich auf ein Gutachten, das dem Operateur mehrere Behandlungsfehler attestiert hatte. So sei nicht ausreichend über die Risiken des Eingriffs aufgeklärt worden.

Der Arzt bietet seit mehreren Jahren Po-Vergrößerungen („Brazilian Butt“) mittels Eigenfett-Implantation an. Eine Methode, die von vielen plastischen Chirurgen wegen ihres Risikos kritisch gesehen wird.

Quelle: dpa
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