<iframe src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
FAZ plus ArtikelEntstehung der Cosa Nostra

Skorbut, Zitronen und die Mafia

Von David Klaubert
 - 06:48

Sizilien wurde in seiner Geschichte von vielen beherrscht: Römer, Byzantiner, Araber, Normannen, Franzosen und Spanier stritten sich um die Insel. Wegen ihrer zentralen Lage im Mittelmeer war sie wichtig als Handelsstützpunkt. Darüber hinaus aber kümmerten sich die fremden Herrscher wenig um sie. Politisch und wirtschaftlich blieb Sizilien Peripherie, bis heute hat sich daran wenig geändert. Trotzdem entstand dort im 19. Jahrhundert eine Organisation, die ihren Einfluss bis nach Amerika und in viele andere Länder ausbauen konnte, eines der mächtigsten Verbrechersyndikate überhaupt: die Cosa Nostra.

Um die Entstehung der sizilianischen Mafia ranken sich viele Legenden. Mitglieder der Cosa Nostra selbst berufen sich gerne auf Widerstandskämpfer, die sich gegen die französische Fremdherrschaft auflehnten. Viel mehr als Verbrecherfolklore ist das allerdings nicht. Schon die frühesten bekannten Berichte über die Mafia beschreiben in der Mitte des 19.Jahrhunderts eine kriminelle „Sekte“, die auf Sizilien ihr Unwesen mit Erpressung, Raub und Mord trieb.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

FAZ.NET komplett

: Neu

F.A.Z. Digital

F.A.Z. Premium

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+

Quelle: F.A.Z.
David Klaubert
Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.
Twitter
  Zur Startseite
Ähnliche ThemenCosa NostraSizilien