FAZ plus ArtikelFreundschaft in der Politik

„Es macht schon Sinn, dass wir nicht in der gleichen Partei sind“

Von Jörg Thomann
05.09.2021
, 15:15
„Eine solche politische Freundschaft erfordert ein ganz anderes ­Vertrauen“: Nora Zabel, CDU (links), und Lilly Blaudszun, SPD
Nora Zabel ist in der CDU, Lilly Blaudszun in der SPD. Ein Gespräch über Toleranz, öffentlichen Fleischverzehr und einen Klamottentausch von Amthor und Kühnert.

Völlig durchnässt sind die ­beiden jungen Frauen, als sie im Lokal nahe dem Ber­liner Hauptbahnhof eintreffen. Wer aus Mecklenburg-Vorpommern stammt, den wirft ein solcher Platzregen freilich nicht aus der Bahn. Schon dramatischer ist, dass die Handy-Akkus fast leer sind. Nora Zabel, 25, und Lilly Blaudszun, 20, sind eng miteinander befreundet und engagieren sich politisch – allerdings für unterschiedliche Parteien. Später am Abend während des Fernseh-Triells wird Zabel für Armin Laschet twittern, Blaudszun für Olaf Scholz. Vorher sprechen sie mit uns über ihre Freundschaft.

Frau Zabel, warum, glauben Sie, ist Lilly Blaudszun in der SPD?

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Thomann, Jörg
Jörg Thomann
Redakteur im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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