FAZ plus ArtikelÜber das Mütterdasein

„Aus der Nummer kommt man nicht mehr raus“

Von Karin Truscheit, München
02.07.2022
, 09:01
Wollen in dem Film „Mutter“ nicht  nur Einzelschicksale ­zeigen: Anke Engelke und  Regisseurin ­Carolin Schmitz, die wegen Corona über den Laptop zugeschaltet ist.
Der Film „Mutter“ erzählt von allem Schönen und Schweren, was Mutterschaft ausmacht. Ein Gespräch mit Anke Engelke und der Regisseurin Carolin Schmitz über Mütter, Verantwortung, Bedürfnisse – und die Liebe zum Bügeln.
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Bei 30 Grad im Schatten schwebt Anke Engelke durch die Drehtür des Bayerischen Hofs, sie könnte direkt aus „Über den Dächern von Nizza“ kommen: marinegestreiftes Shirt, weißer Rock, große Sonnenbrille. „Hallo, ich bin Anke“, strahlt sie, es geht in den runtergekühlten Mozart-Salon. Auf dem goldenen Tischchen steht ein Laptop. Zugeschaltet ist Regisseurin Carolin Schmitz, lässige Hemdbluse und ebenso lässige Locken, der man die Corona-Erkrankung nicht anmerkt, wohl aber ihre Enttäuschung. Bei der Weltpremiere ihres Films „Mutter“ beim Filmfest München an diesem Abend kann sie nicht dabei sein.

Die Mütter in Ihrem Film erzählen alle von der großen Verantwortung, die sie tragen. Sehr deutlich wird das bei einer Tochter, die einen Selbstmordversuch unternimmt, im Krankenhaus aufwacht und ihrer Mutter sagt: „Es ist nicht deine Schuld.“ Wie geht man als Mutter mit dieser Verantwortung um?

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Acht Mütter

„Mutter“, der neue Film der Regisseurin Carolin Schmitz, erzählt von allem Schönen und Schweren, was Mutterschaft ausmacht. Acht Frauen zwischen 30 und 75 Jahren berichten aus ihrem Leben mit Kindern – von Freuden und Ängsten, Zweifeln und Krisen. Eine Schauspielerin, dargestellt von Anke Engelke, schildert diese Erinnerungen während ihres Alltags: im Supermarkt, in der Waschanlage, auf der Bühne. Zu hören sind jedoch die Originalstimmen der Frauen. Die Berichte hätten ihre eigene Mimik beim Sprechen ganz unterschiedlich geprägt, sagt Anke Engelke: „Es ist unglaublich, was Fränkisch mit einem Gesicht macht.“ Bei unserem Interview konnte Carolin Schmitz wegen ihrer Corona-Infektion leider nicht persönlich dabei sein. Die Filmemacherin lebt wie Anke Engelke in Köln. „Mutter“ kommt am 29. September in die Kinos. (ktr.)

Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Truscheit, Karin
Karin Truscheit
Redakteurin im Ressort „Deutschland und die Welt“.
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