Linda Tripp

Auslöserin der Lewinsky-Affäre ist tot

09.04.2020
, 03:28
Linda Tripp spricht im Juli 1998 zu Reportern.
Ihre heimlichen Tonbandaufnahmen brachten vor mehr als 20 Jahren Bill Clintons Präsidentschaft ins Wanken. Nun ist Linda Tripp im Alter von 70 Jahren gestorben. Monica Lewinsky hatte sich kurz vorher noch zu Wort gemeldet.
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Durch sie wurde die Sex-Affäre des früheren amerikanischen Präsidenten Bill Clinton mit der damaligen Praktikantin Monica Lewinsky publik. Nun ist die Amerikanerin Linda Tripp tot. Ihr früherer Anwalt Joseph Murtha bestätigte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage, Tripp sei am Mittwoch gestorben. Zur Todesursache machte er keine Angaben. Amerikanischen Medienberichten zufolge wurde Tripp 70 Jahre alt.

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Tripp war einst mit Lewinsky befreundet gewesen. Die damalige Angestellte beim Pentagon hatte dann allerdings aufgenommen, wie Lewinsky über ihre Affäre mit Clinton erzählte, und diese heimlich gemachten Tonbandaufzeichnungen im Januar 1998 dem Sonderermittler Kenneth Starr übergeben. Damit kam das Amtsenthebungsverfahren gegen Clinton, das 1999 mit einem Freispruch endete, ins Rollen.

Botschaft von Lewinsky

Wenige Stunden vor dem Bekanntwerden des Todes ihrer früheren Freundin schrieb Lewinsky am Mittwoch auf Twitter, sie habe erfahren, dass Tripp „sehr ernsthaft krank“ sei. Was auch immer in der Vergangenheit geschehen sei, sie hoffe, dass sich Tripp erhole.

Quelle: dpa
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