Nach Oprah-Interview

Michelle Obama „nicht überrascht“ über Meghans Rassismusvorwürfe

16.03.2021
, 10:58
Michelle Obama ist seit Jahren mit Herzogin Meghan und Prinz Harry befreundet.
Die ehemalige First Lady Michelle Obama hat die von Herzogin Meghan vorgetragenen Rassismusvorwürfe gegen das britische Königshaus als absehbar bezeichnet. Für Nicht-Weiße sei Rasse kein neues Konstrukt.
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Nach der früheren First Lady Hillary Clinton schaltet sich jetzt auch ihre Nachfolgerin Michelle Obama in die Auseinandersetzung zwischen britischem Königshaus und dem Herzogspaar von Sussex ein. Wie die Siebenundfünfzigjährige dem Sender NBC am Dienstag bei einem Interview sagte, seien Herzogin Meghans Rassismusvorwürfe absehbar gewesen. „Für Nicht-Weiße ist Rasse kein neues Konstrukt. Von Meghans Gefühlen dazu zu hören, war also keine komplette Überraschung“, sagte die Medienunternehmerin im Gespräch mit Jenna Bush Hager, Moderatorin und Tochter des ehemaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush.

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Obama ist seit Jahren mit Herzogin Meghan, einer gebürtigen Kalifornierin, und deren Ehemann, Prinz Harry, befreundet. Als First Lady besuchte sie mit dem Enkel der britischen Königin Elisabeth II. in den Vereinigten Staaten immer wieder Wohltätigkeitsveranstaltungen für verletzte Veteranen, später ließ sie sich für die britische „Vogue“ von seiner Ehefrau Meghan interviewen.

Kurz nach Herzogin Meghans Rassismusvorwürfen gegen einen Mitarbeiter des Königshauses in einem Interview mit Oprah Winfrey, das am 7. März in den Vereinigten Staaten gezeigt wurde, hatte auch die frühere Präsidentengattin Clinton dem Buckingham Palace vorgeworfen, die Tochter einer Afroamerikanerin und eines Weißen nicht mit offen Armen empfangen zu haben.

Quelle: ceh.
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