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Prinz Harry über seinen Bruder

„Wir schlagen gerade unterschiedliche Wege ein“

Von Maria Wiesner
 - 11:22
„Wir werden immer Brüder sein“:  Prinz Harry (rechts) und sein Bruder Prinz William (Archivbild)

Seit Monaten spekuliert die britische Klatschpresse über Spannungen zwischen Prinz Harry und seinem älteren Bruder William. Als Prinz Harry vom britischen Sender ITV in einem am Sonntagabend ausgestrahlten Interview darauf angesprochen wurde, reagierte er zunächst mit einem kleinen nervösen Lächeln und gab dann zu, dass es durchaus Spannungen gegeben habe. „Es ist unvermeidbar, dass etwas passiert, wenn eine Familie unter solchem Druck steht.“ Doch das habe nicht zu einer Zerrüttung geführt, wie die Klatschpresse sie herbeizuschreiben versucht. „Wir sind Brüder, wir werden immer Brüder sein“, so Harry.

„Derzeit schlagen wir gerade unterschiedliche Wege ein“, fügte der 35 Jahre alte Herzog von Sussex hinzu. Doch er werde immer für seinen Bruder da sein, so wie dieser immer für ihn da sein werde. Die unterschiedlichen Wege der beiden Brüder hatten sich im vergangenen Herbst bereits angedeutet, als Prinz Harry und Herzogin Meghan beschlossen, aus dem Kensington-Palast in London auszuziehen und so den zuvor mit William und Kate gemeinsam geführten Haushalt aufzugeben. Kurz vor der Geburt ihres gemeinsamen Sohns Archie gründeten sie in Windsor ihren eigenen Haushalt.

Und auch hinsichtlich des sozialen Engagements trennten sich die Wege der beiden Brüder. Von der Webseite der „Royal Foundation“ sind die Namen von Harry und Meghan sowie ihre Projekte Anfang Oktober verschwunden. Im kommenden Jahr wollen sie eine eigene Stiftung gründen. Die Boulevardpresse schrieb einen Grund für „das Zerwürfnis“ zwischen Harry und William immer wieder ihren beiden Ehefrauen zu und spekulierte über das schlechte Verhältnis von Kate und Meghan zu einander.

Spekulationen entbehren jeglicher Grundlage

Im Interview begründete Prinz Harry ganz pragmatisch, dass er seinen Bruder nicht mehr so oft sehe wie früher, weil beide „so viel zu tun haben“. Der Großteil der Pressespekulationen sei aus dem Nichts entstanden und entbehre jeglicher Grundlage, so Harry. „Ich werde mich nicht dazu zwingen lassen, das Spiel zu spielen, das meine Mutter getötet hat“, sage er im Interview.

Das Gespräch wurde im Rahmen eines einstündigen Dokumentarfilms geführt, für den ein Kamerateam Prinz Harry und Herzogin Meghan mit ihrem Sohn Archie beim Besuch in Südafrika im September begleitete. Dass Prinz Harry so offen über das Thema sprach, mag auch daran gelegen haben, dass der ITV-Nachrichtenmoderator Tom Bradby die Fragen stellte. Bradby gilt als ein langjähriger Freund des Prinzen.

Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Wiesner, Maria
Maria Wiesner
Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.
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