FAZ plus ArtikelSchweizergarde vor Papstbesuch

Strammstehen für den Heiligen Vater

Von Johannes Ritter, Glarus
20.06.2018
, 14:53
Wer will heute noch bei der Schweizergarde arbeiten? Die älteste und kleinste Armee der Welt hat Nachwuchssorgen. Eine Personalmanagement-Agentur versucht, das zu ändern.

Am Donnerstag fliegt Papst Franziskus nach Genf. Am Wirkungsort des Reformators Johannes Calvin, der im 16. Jahrhundert gegen die katholische Kirche opponierte, besucht der Heilige Vater den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), der den 70. Jahrestag seiner Gründung feiert. Zum Programm zählt auch eine Heilige Messe. Die 41.000 Plätze im Kongresszentrum Palexpo waren schnell ausverkauft. Für einen Teil des Begleittrosses ist die Visite des Kirchenoberhaupts in der Eidgenossenschaft ein Heimatbesuch: Schweizergardisten sorgen seit mehr als 500 Jahren für die Sicherheit des Papstes, nicht nur im Vatikan, sondern auch auf Reisen.

Die Schweizergarde ist die älteste und kleinste Armee der Welt – und die auffälligste. Die Galauniform mit ihren roten, blauen und gelben Längsstreifen, den Pluderhosen und Puffärmeln, den blau-gelben Gamaschen und dem weißen Stehkragen zieht die Blicke der Touristen vor dem Petersdom magisch an.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Ritter, Johannes
Johannes Ritter
Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.
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