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Das große Hadern der Städte mit den E-Rollern

Von Niklas Zimmermann
24.08.2019
, 08:16
Seit gut zwei Monaten sind E-Roller in Deutschland erlaubt. Nun erst beginnen die Städte, gegen einige der Missstände vorzugehen. Umstritten sind auch die Arbeitsbedingungen der Vermieter.

Für Hans Preißl ist die Sache klar: „Freiwilligkeit funktioniert nicht“, sagt der Referent im Frankfurter Verkehrsdezernat. Er fordert für die Städte die Möglichkeit, Lizenzen für die Vermieter von elektrischen Rollern zu erteilen und verbindliche Abstellzonen zu definieren. Anders gehe es nicht.

Seit etwas mehr als zwei Monaten sind E-Roller in deutschen Großstädten unterwegs. Der Boom hält an – zum Leidwesen der Städte, denn auf den Straßen ist der Platz begrenzt. „Frankfurt ist eng“, sagt Preißl. E-Roller und Fahrräder kommen sich besonders beim Anfahren an der Ampel ins Gehege, hat Preißl beobachtet. Deshalb fordert er, die Höchstgeschwindigkeit der E-Roller von 20 auf 15 Kilometer in der Stunde zu senken. Wenn die E-Roller langsamer führen, wäre der Geschwindigkeitsunterschied zu den Fahrrädern größer – und es entstünden weniger gefährliche Situationen.

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Quelle: F.A.Z.
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Niklas Zimmermann
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