FAZ plus ArtikelTeenager in der Krise

„Wichtig für Eltern: Gelassen bleiben!“

Von Anke Schipp
02.03.2021
, 12:12
Jugendliche wollen ihre Freiheit. Doch die ist in der Pandemie eingeschränkt – zu Hause kann es dann kriseln. Ein Erziehungsberater gibt Tipps, wie man mit Konflikten umgeht.

Herr Ritzer-Sachs, Sie beraten Kinder über die Online-Plattform der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke). Melden sich jetzt mehr Eltern und Jugendliche als vor der Pandemie?

Im ersten Lockdown gab es anfangs einen Rückgang, weil viele Leute sich erst mal sortieren mussten. Dann gab es tatsächlich einen Ansturm, bei dem sich die Anmeldezahlen bei der Online-Beratung fast verdoppelt haben, sowohl bei den Eltern als auch bei den Jugendlichen. Im Sommer war es eher normal. Jetzt zieht es wieder an.

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Teenager in der Krise

Mehr als ein Drittel der Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren sagen, dass sich ihre schulisch-berufliche Situation verschlechtert hat, genauso wie die Perspektiven für die Zukunft. Das geht aus einer aktuellen Sonderauswertung der Studie „Junge Deutsche 2021“ hervor.

Es gibt einige Angebote, bei denen sich Jugendliche (und Eltern) unkompliziert online Hilfe holen können, unter anderem bei der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (www.bke-jugend-beratung.de; für Eltern: www.bke-elternberatung.de) und bei der Nummer gegen Kummer (www.nummer-gegen-kummer.de).

Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Schipp, Anke
Anke Schipp
Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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