FAZ plus ArtikelForscher gibt Antworten

Protz und Luxus in Zeiten des Klimawandels

Von Martin Franke
Aktualisiert am 09.12.2019
 - 12:55
Party-Hot-Spot Mykonos: Auf der griechischen Insel lässt es sich gut feiern.
Junggesellenabschied in Barcelona, Geburtstag in Kroatien, Hochzeit im Paradies: Trotz Klimawandel laden immer mehr an einen schönen Ort im Ausland ein. Warum ist das so?

Für Dilan Bryant bricht 2020 ein besonderes Jahr an: Die 28 Jahre alte Frau aus Stuttgart wird im Juli heiraten. Einen Monat vorher will sie mit ihren besten Freundinnen Junggesellinnenabschied feiern. Nicht im Schwabenland, sondern unter der Sonne von Mykonos. „Feiern von morgens bis abends“, sagt Dilan Bryant. Strand, Disko und Meer stehen auf dem Programm. Die griechische Partyinsel ist auch bei Prominenten sehr beliebt: Elyas M’Barek schätzt sie, und auch das Topmodel Alessandra Ambrosio und die Schauspielerin Lindsay Lohan machen aus ihrer Mykonos-Liebe keinen Hehl.

Begleitet wird Dilan Bryant von neun Freundinnen, die allesamt arbeiten und ihre Tickets nach Griechenland aus eigener Tasche bezahlen. Ein bisschen mehr als 100 Euro kosten der Hin- und Rückflug insgesamt. Vier Tage soll der Spaß dauern. Zum Schlafen haben die jungen Frauen eine Airbnb-Unterkunft gemietet. Alles sei gar nicht so teuer, sagt Dilan Bryant: „In Deutschland zahlt man viel Geld für gute Partys. Ich lege 100 bis 200 Euro drauf und habe etwas Unvergessliches.“

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Quelle: F.A.Z. Woche
Autorenporträt / Franke, Martin
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