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Foto: www.plainpicture.com

Was tun?

Von URSULA KALS und ANKE SCHIPP
Foto: www.plainpicture.com

31. März 2020 · Spielen, basteln, singen: Das kann man jetzt draußen, drinnen oder im Netz machen. 30 Tipps für Kinder.

Für drinnen

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Fingerfarben selbst machen:
Das ist eine schöne Pantscherei und simpel. Fünf Esslöffel Mehl, 100 ml kaltes Wasser und einen Esslöffel Salz zum Haltbarmachen verrühren (eher weniger Wasser nehmen), mit einem Schneebesen klümpchenfrei schlagen. Das ergibt eine Portion. Nun portionsweise einfärben, Kurkuma ergibt Gelb, Karottensaft Orange, Saft von gekochtem Spinat Grün.

Händedruck:
Hand mit Finger- oder Wasserfarbe anmalen und dann auf ein weißes Blatt drücken. Die fünf Finger sehen wie Hahnenfedern aus, Gockelkopf malen und Hühnerfüße, fertig ist ein Osterbild.

Wasserbilder pusten:
Tisch mit Zeitungspapier auslegen, auf weißen Blättern mit Wasserfarbe dicke rote, blaue, grüne oder gelbe Punkte malen oder Farbe tropfen lassen (nicht mit Wasser geizen). Nun mit einem Strohhalm draufhalten und pusten. Wer erzählt eine Geschichte zu seinen Tupfentrollen?

Kussmund-Kunst:
Mund üppig mit Lippenstift oder Karnevalsschminke anmalen, Kussmund auf ein weißes Blatt drücken. Dann ein Selbstporträt malen.

Die schönsten Bilder
in einen Umschlag stecken und an Oma und Opa verschicken.

Figuren aus Kresse:
Kinder lieben Kressebeete. Das grüne Wunder für Fortgeschrittene: Einen Pizzateller als Wattebeet nehmen, darauf Ausstechformen für Kekse dekorativ verteilen, in diese Formen die Kresse streuen. So sprießen Sterne, Herzen oder saisongerecht kleine grüne Hasen. Fertig ist die Deko für den Ostertisch.

Verkleiden:
Entweder ganz chic zurechtmachen mit Mamas Pumps und Glitzerrock oder Papas Anzugjacke. Oder möglichst geschmacklos anziehen. Davon Fotos machen und Oma und Opa erfreuen.

Tiere raten:
Playmobil- oder Stofftiere einsammeln und einzeln in Turnbeutel stecken. Tuch über die Augen und tasten lassen, um was für ein Beuteltier es sich handelt.

Kartoffellauf:
Jeder bekommt einen Esslöffel, eine Schüssel mit drei Kartoffeln und läuft über den selbstgebauten Hindernisparcours, es geht über Hocker und Bänke und unter Tischen hindurch. Wer als Erster seine Knollen in die Schüsseln am Ziel gelegt hat, hat gewonnen. Schwierigkeitsgrad erhöhen und das Gleiche auf allen vieren machen.

Streifenspeisen:
Wir rühren eine Schüssel Quark an, mit Milch oder Sprudel, dann wird er fluffiger. Jetzt auf drei Schüsseln verteilen und einfärben, mit Kakao, Kirsch- und Blaubeersaft unterrühren. Nun abwechselnd in Saftgläser füllen, als Zebraglas oder als bunte Schichten. Oder mit einer Gabel eine große Kurve ziehen und marmorieren. Wer die versenkte Rosine findet, bestimmt das nächste Spiel.

Häuser bauen:
Und zwar einfarbige. Lego nach Farben sortieren, auslosen, wer mit welcher Farbe baut. Daraus Häuser, Türme oder sonst etwas Tolles bauen.

Dingsda:
Viele kennen die Fernsehsendung, in der Kinder Begriffe umschreiben. Das geht auch zu Hause: Davon ein Video drehen und den Großeltern schicken. Wer errät’s?

Gemüsegesichter legen:
Wir schneiden Möhren, Gurkenstifte, Tomaten, alles, was sich im Gemüsefach so findet. Wer legt das gruseligste oder das schönste Gesicht? Nehmen wir Oliven für die Augen und gelbe Paprika für Strubbelhaare? Findet das auf einer gebutterten Brotscheibe statt, ist das Abendessen schnell gemacht.

Murmelspiel bauen:
Dazu einen Schuhkarton auf den Kopf stellen und auf der breiten Kante fünf Türchen in unterschiedlichen Größen einzeichnen und ausschneiden, dann bemalen und gestalten. Zwei Papierstreifen von 15 cm Länge seitlich an den Karton kleben, damit die Murmeln nicht so schnell wegrollen können. Zum Schluss unterschiedliche Zahlen über die Türchen schreiben (je kleiner das Türchen, desto höher die Zahl). Wer hat die meisten Punkte beim Murmelschießen?

Videokonferenzen:
Das machen am Smartphone oder Tablet jetzt auch Kinder. So kann man virtuell mit den Freunden spielen, zum Beispiel Stadt, Land, Fluss, aber mit neuen Kategorien. Die Kleinen suchen Tiere, und die Großen müssen Gemüsesorten, Filmtitel oder Seen aufschreiben – je älter, umso anspruchsvoller fallen die Kategorien aus. So sorgt Ungleichheit für Gerechtigkeit.

Wellness-Tag:
Für Mutter und Tochter, Vater und Sohn, Schwester und Bruder. Eine selbstgemachte Gesichtsmaske aus Honig und Quark auf die Backen, Gurkenscheiben auf die Augen, dazu Entspannungsmusik und gegenseitige Fußmassage.

Karaoke-Abend:
Lieder gibt es auf Youtube genug. Jeder darf sich der Reihe nach etwas aussuchen. Und keiner kneift: Eltern singen „Let it go“ und Kinder „Let it be“. Oder man macht ein Motto aus: Achtziger-Jahre-Stücke, Lieder, in denen eine Stadt oder ein Tier vorkommt.

Für draußen

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Nachtwanderung:
Einfach nach Einbruch der Dunkelheit mit Taschenlampe um den Block, in den Park oder Wald. Mit Glockengeläut vom Band wird es noch unheimlicher. Oder eine Geistergeschichte ausdenken und mit dem Smartphone filmen.

Turmbauen:
Im Wald alles sammeln, was herumliegt, Äste, Rinde, Steine, und dann auftürmen. Wer den höchsten Turm hat, ist der Gewinner.

Waldgesichter:
Die kann man aus allen möglichen Sachen im Wald kreieren: Steine als Augen, Tannenzapfen als Nase, Grasbüschel als Haare.

Frühlings-Riechdöschen:
Mit den Kindern kleine Frühlingsboten sammeln: frische Grashalme, Märzenbecher, frische Erde, Kräuter und was euch sonst noch so einfällt. Steckt sie in leere Döschen und verschließt sie. Die Dosen werden gemischt und einzeln wieder geöffnet. Mit geschlossenen Augen könnt ihr daran riechen und raten, was sich darin befindet.

Persönlicher Umriss:
Einer legt sich mit gespreizten Beinen und ausgestreckten Armen auf den Boden. Die anderen sammeln alles, was sie im Garten oder Wald finden, kleine Äste, Steine, Blätter, Zweige, Holzstückchen, und legen sie um den liegenden Spieler. Steht dieser später auf, bleibt ein Umriss zurück. Geht auch in der Wohnung, dann mit Spielsachen.

Schnitzen:
Im Wald oder Park kann man Holz sammeln. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ganz einfach geht es, aus einem Stock mit Astgabel ein Gesicht zu schnitzen: In die Rinde Augen, Mund und Haare schnitzen. Die Astgabel ist die Nase.

Im Netz

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Kleine Forscher:
Die App der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ weckt das Interesse an Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Es gibt verschiedene Themen, wie „Kompost“ oder die „Energie-Schnitzeljagd“.

Auf Reisen gehen:
Im Moment kann keiner wegfahren. Die Alternative: Im Internet die Welt erkunden mit www.kinderweltreise.de. Wie leben die Kinder in Finnland? Was kann man in Neuseeland entdecken?

Lesungen für Kinder:
Live-Lesestunden von Kinderbuchautoren gibt es auf dem Youtube-Kanal „Kindernetz“ vom SWR. Dort liest zum Beispiel Kirsten Boie aus „Die Kinder vom Möwenweg“ (die Videos sind danach weiter online). Auch der Schauspieler Max von Thun liest regelmäßig auf seinem Instagram-Kanal aus seinen Kinderbüchern.

Anton:
Eine gute App für Kinder, um Schulaufgaben zu vertiefen. Nach Klassen und Fächern unterteilt. Zur Belohnung gibt es ein Spiel.

Houseparty:
Die App ist besonders bei Teenagern beliebt. Man kann mit anderen reden oder gemeinsam ein Quiz spielen. Ideal, um nach dem „Schultag“ am frühen Abend noch mal „unter Leute“ zu kommen.

Bewegung:
Eine tägliche Sportstunde für Kinder zu Hause bietet der Basketballclub Alba Berlin. Die Videos (auf youtube oder www.albaberlin.de) mit den Jugendtrainern gibt es um 9 Uhr für Kita-Kinder und um 15 Uhr für Schulkinder und sind zu jeder Zeit abrufbar.

Yoga:
Ist bestens geeignet, um in den Alltag, bei dem alle mehr oder weniger aufeinanderhängen, Ruhe reinzubringen. Videos mit Übungen, die für Kinder geeignet sind, gibt es auf Youtube.
31.03.2020
Quelle: F.A.S.

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