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FAZ plus ArtikelFriedenspreis für „Napalm Girl“

Den Schmerz spürt sie jeden Tag

Von Stefan Locke und Quynh Tran, Dresden
 - 19:18

Die lange Reise von Toronto nach Dresden hat Kim Phuc Phan Thi ziemlich erschöpft, und dann sind da ja noch ihre Wunden. Auf den ersten Blick sind sie nicht zu sehen, aber sie kommt schnell darauf zu sprechen. Die Schmerzen spürt sie auch 47 Jahre danach noch jeden Tag. „Aber es wird besser.“ Die Laser-Behandlungen, die sie seit einiger Zeit bekommt, lindern die Schmerzen deutlich. Dann schiebt sie den linken Ärmel ihrer Bluse nach oben und zeigt den völlig vernarbten Arm.

Sie war neun Jahre alt, als der Krieg in ihr Dorf im Süden Vietnams kam und ein Napalm-Angriff fast die Hälfte ihrer Haut verbrannte. Der Reporter Nick Út fotografierte, wie sie nackt und schreiend vor den Flammen floh. Das Bild ging um die Welt, es komprimierte den ganzen Schrecken des Vietnamkrieges und trug mutmaßlich zu seinem Ende drei Jahre später bei.

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Quelle: F.A.Z.
Stefan Locke
Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.
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