Außerplanmäßige Landung

Durchsuchung von Ryanair-Maschine in Berlin beendet

31.05.2021
, 11:49
Die polizeiliche Durchsuchung einer Ryanair-Maschine ist beendet. Das Flugzeug, unterwegs von Dublin nach Krakau, musste am Sonntagabend außerplanmäßig in Berlin landen. Zuvor soll es einen telefonischen Hinweis gegeben haben.

Der Einsatz der Bundespolizei nach einer außerplanmäßigen Landung eines Flugzeugs am Berliner Hauptstadtflughafen BER ist beendet. Dies teilte eine Sprecherin der Bundespolizei mit. Am frühen Montagmorgen kurz vor 4.00 Uhr konnten die 160 Passagiere, die mit einer Ryanair-Maschine auf dem Weg vom irischen Dublin ins polnische Krakau waren, ihre Reise mit einem Ersatzflugzeug fortsetzen. Der Flughafen hatte zuvor vorsorglich das Nachtflugverbot für den Ryanair-Flug aufgehoben.

Am Sonntagabend hatten Bundespolizisten eine außerplanmäßig zwischengelandete Maschine durchsucht. An der abgelegenen Parkposition des Flugzeugs standen zahlreiche Polizeiautos mit Blaulicht, Spürhunde durchsuchten das auf dem Vorfeld ausgelegte Gepäck der Passagiere.

Zuvor soll ein Hinweis per Telefon eingegangen sein. „Es gab einen telefonischen Hinweis, eine Ankündigung“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag. „Wir mussten ausschließen, dass eine Gefahr vorliegen könnte.“ Zunächst war unklar gewesen, wie es zu dem Verdacht auf eine Gefahr kam. Zuvor hatten die „B.Z.“ und „Bild“ berichtet und von einer Bombendrohung gesprochen.

Die Durchsuchung sei ohne Feststellung beendet worden, hieß es. Von der Maschine gehe keine Gefahr aus. Sie stehe weiterhin am Flughafen BER. Während des Einsatzes wurden die Fluggäste im Terminal versorgt und betreut.

Quelle: dpa/AFP
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot