FAZ plus ArtikelLandwirte fordern Obergrenze

„Hier gehört der Wolf einfach nicht hin“

Von Robert Maus
23.04.2022
, 09:11
Die hessischen Landwirte sind mit dem Wolfsmanagement ihrer Regierung unzufrieden. (Archivbild)
Wölfe töten Schafe – nun reicht es den hessischen Bauern. Sie fordern eine Obergrenze für die Tiere und argumentieren, wenn es immer mehr Wölfe gebe, seien auch die Menschen in Gefahr.
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„Wenn ich Naturschutz mit Weidetierhaltung möchte, dann muss ich dem Wolf Grenzen aufzeigen.“ Volker Lein, Vizepräsident des Hessischen Bauernverbandes, fordert eine Obergrenze für Wölfe und einen zügigeren Abschuss von sogenannten Problemwölfen. Er befürchtet, dass auch Menschen durch den Wolf gefährdet werden. Die offiziellen Zahlen von gerissenen Herdentieren hält er für zu niedrig und will deshalb, dass die Weidetierhalter eine präventive Förderung für den Schutz der Herden erhalten.

Das hessische Umweltministerium hat diesen Forderungen am Freitag allerdings eine Absage erteilt. Vizepräsident Lein ist mit dem Wolfsmanagement der Landesregierung unzufrieden. Die Bauern erhielten nur ungenügende Informationen vom neuen hessischen Wolfszentrum, obwohl die Wölfe bereits „munter durch Hessen streiften“, wie er sagt. „Die Not der Weidetierhalter wird einfach nicht wahrgenommen“, moniert er und ergänzt: „Wir fühlen uns im Stich gelassen.“

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