FAZ plus ArtikelInvestitionen in Naturschutz

Ein „New Deal“ für die Natur

Von Roland Knauer, Berlin
21.11.2018
, 10:38
Bedrohte Tierarten (hier: der Rotgesichtklammeraffe) könnten dank der „New Deal“-Initiative der Wyss-Stiftung in Zukunft geschützter leben. Das Mittel zum Zweck: eine Milliarde Dollar.
Noch immer schützen reiche Nationen wie Deutschland nur begrenzt Naturgebiete – obwohl sogar Wirtschaftsprüfer dafür plädieren. Eine Stiftung will nun helfen, dreißig Prozent der Erde unter Schutz stellen zu lassen. Wie soll das gehen?
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Wölfe, Wisente, Bartgeier und Waldrappen, die in Mitteleuropa einst ausgerottet waren, kehren in ihre Heimat zurück. Die Bestände fast verschwundener Arten wie Seeadler, Gänsegeier, Großtrappen und Wildkatzen erholen sich wieder. Die Teilnehmer der 13. Konferenz der Biodiversitätskonvention der Vereinten Nationen, die zur Zeit in Scharm al Scheich auf der Sinai-Halbinsel über den Schutz der biologischen Vielfalt der Erde beraten, können also durchaus auch auf Erfolge zurückblicken. Fast erfüllt ist das Ziel, bis 2020 zehn Prozent der Flächen im Meer und 17 Prozent an Land zu schützen.

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Statt diese Erfolge zu feiern, beugen sich die Delegierten jedoch besorgt über eine Grafik. Auf ihr zeigen ihnen Naturwissenschaftler, wie die biologische Vielfalt immer weiter schwindet. So wichtig die bisherigen Erfolge auch sind, die stetig nach unten zeigende Kurve beweist klar: Sie reichen bei weitem nicht.

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