Wegen Kuscheln mit Panda

K-Pop-Gruppe Blackpink hat Ärger mit Tierschützern

Aktualisiert am 13.11.2020
 - 12:47
Haben Ärger mit Tierschützern: die vier Mitglieder der K-Pop-Band Blackpink
Die südkoreanische Girlgroup Blackpink hat den Zorn von Tierschützern auf sich gezogen. Schuld sind Aufnahmen, die sie mit einem Pandababy gemacht haben.

Die südkoreanische Girlgroup Blackpink hat durch Kuschel-Aufnahmen mit einem Panda-Baby den Zorn von Tierschützern in China auf sich gezogen. Die Regeln zum Schutz der seltenen Tiere seien missachtet worden, als die jungen Frauen das Panda-Junge im Everland Zoo nahe Seoul geherzt hätten, teilte der chinesische Artenschutzverband mit.

Im Staatsfernsehen CCTV forderten Nutzer eine Entschuldigung der Musikerinnen und eine Erklärung des Zoos.

Riesenpandas gelten vielen Chinesen als Nationalsymbol und auch die Tiere, die als Leihgaben in Zoos in aller Welt aufwachsen, sieht China als sein Eigentum an. Sie sind damit ein hochpolitisches Thema, an dem sich sogenannte K-Pop-Bands aus Südkorea leicht die Finger verbrennen können. Für diese Gruppen ist der chinesische Markt extrem wichtig.

Im Oktober musste die Boyband BTS scharfe Kritik aus China einstecken, als deren Leadsänger südkoreanischen Kriegsveteranen für ihre Opfer dankte. In China wurde das als Affront gesehen, weil die Chinesen im Koreakrieg von 1950 bis 1953 an der Seite Nordkoreas gekämpft hatten.

Quelle: AP
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