Joe Bidens Hunde

Nach vier Jahren wieder „First Dogs“ im Weißen Haus

Aktualisiert am 08.11.2020
 - 12:36
Wähle deinen Menschen mit Bedacht: Schäferhund Champ während einer Rede von Joe Biden 2012 in Washington.
Amerikas Präsidenten sind traditionell Hundeliebhaber und brachten ihre Vierbeiner mit ins Weiße Haus. Donald Trump war seit hundert Jahren der erste Mann im Amt, der keinen Hund hatte. Das könnte sich nun wieder ändern.

Der neu gewählte amerikanische Präsident Joe Biden will seinem Land wichtige Dinge wie Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein wiederbringen – und Hunde im Weißen Haus. Der Demokrat besitzt zwei Deutsche Schäferhunde. Champ ist seit 2008 bei Biden und seiner Frau Jill. Den Schäferhund Major holten die Bidens 2018 aus dem Tierheim.

Lange Hundetradition im Weißen Haus

Hunde im Weißen Haus haben eine lange Tradition. Barack Obama hatte den Portugiesischen Wasserhund Bo, George W. Bush den Scottish Terrier Barney, Bill Clinton den schokoladenfarbenen Labrador Buddy.

Dann kam Donald Trump, der als penibler Hygienefanatiker bekannt ist. Er ist der erste amerikanische Präsident seit mehr als einem Jahrhundert ohne Hund. „Wie würde das aussehen, wenn ich mit einem Hund über den Rasen des Weißen Hauses spazieren würde“, fragt Trump eine Grimasse ziehend in einer Videoaufnahme, die Biden für einen Wahlkampfspot nutzte. Dann heißt es in dem Spot weiter: „Wähle deinen Menschen mit Bedacht.“

Quelle: AFP
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot