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So soll die Fliegenplage bekämpft werden

Von Luise Glaser-Lotz
24.03.2022
, 13:51
Kann auch im Garten in Massen eine echte Plage sein: die Stubenfliege.
Im hessischen Gründau gibt es jedes Jahr immense Fliegenschwärme. Den Bewohnern graut es davor. Doch in diesem Jahr will die Gemeinde den Insekten mit besonderen Maßnahmen auf den Leib rücken.
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Alle Jahre wieder im Frühjahr und im Sommer leiden die Bürger in Gründau unter Schwärmen von Stubenfliegen. Besonders seit 2018 verleiden die Plagegeister den Menschen vor allem in den Ortsteilen Lieblos, Niedergründau und Rothenbergen den Aufenthalt im Freien oder dringen durch offene Stellen in die Wohnungen ein. In den sozialen Netzwerken klagen schon Bürger über die ersten Fliegen, die sich an ihren Hauswänden sonnen. „Mir graut es schon jetzt vor den kommenden Wochen . . .“, schreibt eine Bürgerin. Doch in diesem Sommer soll es laut Verwaltung des Main-Kinzig-Kreises nicht so schlimm kommen, egal wie das Wetter wird. „Auch in diesem Frühjahr werden die koordinierten Maßnahmen gegen die Fliegenplage in Teilen der Gemeinde Gründau konsequent fortgesetzt. Zudem konnten mehrere vorbeugende Anpassungen und Strategien in den vergangenen Monaten verwirklicht werden“, heißt es aus dem Landratsamt. Den Schulterschluss betreiben dafür der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Main-Kinzig-Kreises als Inhaber einer großen Kompostierungsanlage bei Gründau, die Gemeinde sowie die Recyclingunternehmen Reterra und Remondis.

Was genau auf der Fliegenabwehragenda steht, wurde jetzt dem zuständigen Ausschuss der Gemeinde und der Bürgerinitiative Fliegenplage Gründau präsentiert. Grundlage sind die Ergebnisse von Gutachten und die Vorschläge einer Arbeitsgruppe der Beteiligten, die sich seit gut einem Jahr der Möglichkeiten zur Bekämpfung der Fliegen annimmt. Erarbeitet wurde nach Kreisangaben eine umfassende Liste, deren Vorschläge dazu geeignet sein sollen, die Situation rund um die Kompostanlage im Ortsteil Lieblos spürbar zu verbessern. Dabei gilt laut Kreis aber weiterhin: Es kann keine klare Ursache für die Fliegenplage ausgemacht werden. Die seit Jahrzehnten bestehende Kompostierungsanlage sei nicht der einzige Auslöser für die starke Vermehrung, bei der unter anderem die Witterungsbedingungen eine große Rolle spielten.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Glaser-Lotz, Luise (lu.)
Luise Glaser-Lotz
Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.
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