Verstoß gegen Biosicherheit

Passagier aus Bali muss 1820 Euro für einen McDonald’s-Burger zahlen

05.08.2022
, 16:36
Labradorhündin Zinta, hier mit ihrer Pflegerin, hat das unerlaubte Essen am Flughafen aufgespürt.
Über seinen Reiseproviant konnte sich ein Passagier aus Bali nicht lange freuen: Weil er damit in Australien nicht hätte einreisen dürfen, bekommt er eine hohe Geldstrafe. Aufgespürt hat ihn Labradorhündin Zinta.
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Ein Passagier dürfte seinen Besuch bei McDonald’s, bevor er sich von Bali in Indonesien auf den Weg nach Australien machte, bitter bereuen. Wie das australische Landwirtschaftsministerium berichtet, spürte ein Suchhund am Flughafen in Darwin im Rucksack des Manns unter anderem einen Burger mit Rindfleisch und Ei, ein Schinkencroissant sowie einen McMuffin auf.

Das sei ein Verstoß gegen die Biosicherheit, teilte Minister Murray Watt mit. „Das wird das teuerste McDonald’s-Essen sein, das der Passagier je hatte“, so Watt. Aber er habe kein ­Mitleid mit dem Mann, der für den Verstoß als Strafe das Doppelte von dem zahlen müsse, was sein Flugticket gekostet habe: 2664 Dollar, umgerechnet etwa 1820  Euro.

Watt lobte die schwarze Labradorhündin Zinta, die erst seit kurzem am Flughafen ihren Dienst versieht. Die Essensreste ­wurden auf das Virus der Maul- und Klauenseuche untersucht und dann vernichtet. Biosicherheit sei wichtig, so Watt. „Sie schützt unsere Farmer und sichert Arbeitsplätze.“ Und das auch, weil es in Australien keine Maul- und Klauenseuche gebe.

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Quelle: pps.
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