Nach Überschwemmungen

Inzwischen 53 Tote in Indonesien

04.01.2020
, 11:54
In Jakarta bahnen sich Bewohner ihren Weg durch das Hochwasser der überfluteten Straßen.
Die Zahl der Toten nach den schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Indonesien ist auf 53 gestiegen. Mehr als 31.000 Menschen hatten zuvor ihre Häuser verlassen müssen.

Wie der Katastrophenschutz am Samstag mitteilte, ist die Zahl der Toten in Indonesien nach schweren Überschwemmungen und Erdrutschen auf 53 gestiegen. Wegen des Hochwassers hatten schon mehr als 31.000 Einwohner ihre Häuser verlassen müssen. Viele suchten Zuflucht in Notunterkünften. Insgesamt sind in dem größten Inselstaat der Welt rund 400.000 Menschen von den Fluten betroffen.

Die Regenfälle, die am Neujahrstag begonnen hatten, waren nach Angaben der Behörden die heftigsten seit 1866. Nach 18 Stunden Dauerregen waren Flüsse über die Ufer getreten und hatten Wohngebiete überflutet, Autos wurden von den Wassermassen mitgerissen. Betroffen waren vor allem die Hauptstadt Jakarta und ihre Umgebung mit rund 30 Millionen einwohnern. Dort ging das Wasser mittlerweile aber deutlich zurück. Mindestens bis zum 10. Januar seien allerdings weitere heftige Niederschlägen zu erwarten, warnen Meteorologen.

Quelle: dpa
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