Tod auf den Bahamas

Drei US-Touristen sterben – Polizei steht vor Rätsel

08.05.2022
, 22:12
Gestorben im Paradies: Drei Amerikaner wurden morgens in ihren Zimmern tot aufgefunden.
In einem Luxusresort auf den Bahamas kommen drei Amerikaner auf mysteriöse Weise ums Leben. Die Opfer wurden in ihren Zimmern tot aufgefunden. Eine Verletzte und ein Zimmernachbar liefern Hinweise.

Die Bahamas stehen vor einem ungeklärten Fall: In dem Karibikstaat sind am Freitag drei amerikanische Touristen ums Leben gekommen. In einem Luxusresort auf der Insel Exuma wurden drei US-Bürger tot aufgefunden. Zwei Männer und eine Frau seien unter den Opfern, hieß es bei CNN. Eine weitere Frau, ebenso eine Amerikanerin, wurde verletzt in ein Krankenhaus in die Hauptstadt Nassau geflogen. Ihr Mann, mit dem sie in dem Urlaubsparadies ihren Jahrestag begehen wollte, verstarb. Von der Frau wird berichtet, dass sie morgens aufwachte, ihre Beine und Arme geschwollen waren und sie sich nicht bewegen konnte. Sie soll auf dem Boden liegend um Hilfe geschrien haben. Ein anderes Opfer wurde nach Medienberichten im Badezimmer gefunden. Der Körper lehnte demnach an der Wand. Nun ermittelt die Polizei.

Der stellvertretende Ministerpräsident der Bahamas geht aktuell nicht von einer vorsätzlichen Tat aus. Ein Pathologe würde eine Autopsie durchführen und versuchen, die Todesursache zu klären, teilte Chester Cooper am Sonntag mit. An den Leichen wurden weder Einwirkungen von Gewalt noch Verletzungen gefunden. Die Opfer sollen vorher jedoch Krämpfe durchlitten haben. In einer offiziellen Stellungnahme heißt es: „Unsere Gedanken und Gebete gelten den betroffenen Familien.“

Die Touristen hatten zuvor mit Übelkeit und Schwindelgefühlen ein Krankenhaus aufgesucht und sich untersuchen lassen, sagte Gesundheitsminister Michael Darville. Nach Einschätzung des Gesundheitsministerium besteht keine Gefahr für die anderen Feriengäste in der Anlage. „Wir glauben, das war ein Einzelfall an einem bestimmten Ort“, sagte Minister Darville. Die Bahamas sind ein Archipel mit mehr als 700 Inseln.

Die Polizei geht unterdessen einer Theorie nach, wonach die Opfer durch giftiges Kühlmittel aus der Klimaanlage getötet worden sein könnten. Einen Hinweis lieferte ein Zimmernachbar der Opfer über soziale Netzwerke. Er schrieb, dass die Klimaanlage ihn beim Anspringen selbst noch im Nachbarzimmer mehrmals geweckt hätte. Er deutete eine Vergiftung an. Von Kühlmitteln geht jedoch nach Expertenmeinung eine eher geringe Gefahr aus: Sie müssten in hoher Dosis austreten, um gefährlich zu werden.

Quelle: marf.
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