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Feuer nahe Oldenburg

Drei Tote bei Brand in Seniorenheim

Von Reinhard Bingener, Hannover
26.09.2022
, 17:20
Einsatzsanitäter helfen den Bewohnern des Altenheims. Bild: dpa
Bei einem Brand in einem Altenheim in der Nähe von Oldenburg werden zahlreiche Bewohner verletzt. Der Rauchmelder schlug an, doch für drei Bewohner kam die Hilfe der Feuerwehr zu spät.

Bei einem Brand in einem Altenheim im niedersächsischen Wardenburg sind am Sonntagabend drei Bewohner ums Leben gekommen. Nach Auskunft der Feuerwehr starben die drei Senioren an Rauchvergiftungen. An dem Einsatz südlich von Oldenburg beteiligten sich rund 250 Feuerwehrleute.

Der Brand soll um kurz vor 20 Uhr im Einzelzimmer eines Bewohners des Seniorenheims ausgebrochen sein, das im hinteren Bereich der Einrichtung liegt. Der Brandmelder registrierte das Feuer, das die alarmierten Einsatzkräfte rasch löschen konnten. Zudem gelang es ihnen, die meisten der 37 Bewohner rechtzeitig aus ihren Zimmern zu retten. Neben den drei Todesfällen gab es allerdings zehn weitere Personen, die teils lebensbedrohlich verletzt wurden. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht.

Anwohner und Nachbarn helfen bei Evakuierung

Eine Sprecherin der Polizei äußerte, dass es bislang keine Hinweise auf Brandstiftung gebe, sondern man eher von Fahrlässigkeit ausgehe. Erste Spuren wurden bereits in der Brandnacht gesichert. Am Montagnachmittag teilte die Polizei mit, dass ein Brand­ursachen­gutachter eingesetzt worden sei und die Staatsanwaltschaft die Obduktion der drei Verstorbenen in der Oldenburger Rechtsmedizin angeordnet habe. Eine rasche Klärung der Brandursache sei nicht zu erwarten, äußerte eine Polizeisprecherin.

Die Bewohner des Seniorenheims sollten noch im Laufe des Montags in umliegenden Einrichtungen unter­gebracht werden, nachdem sie die Nacht in einer Not- und Pflegeunterkunft verbracht hatten. Ein Sprecher der Feuerwehr hob die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung lobend hervor. „Die Zivilcourage von Anwohnern und Nachbarn war sehr groß, sie haben den Pflegern bei der Evakuierung geholfen, das hat gut geklappt.“

Quelle: F.A.Z.
Reinhard Bingener
Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.
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