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Viele Vermisste

Mindestens sieben Tote bei Schiffsunglück in Budapest

 - 02:43
Rettungseinsatz an der Donau

Bei einem Schiffsunglück auf der Donau in Budapest sind am späten Mittwochabend mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte ein Sprecher des ungarischen Rettungsdienstes in der Nacht zum Donnerstag mit. Mehr als ein Dutzend Passagiere würden noch vermisst, berichtete das staatliche ungarische Fernsehen M1 unter Berufung auf das Innenministerium.

Das Ausflugsschiff „Hableany“ (Nixe) mit 35 Menschen an Bord war demnach auf der Höhe des Parlamentsgebäudes mit einem anderen Schiff zusammengestoßen. Anschließend kenterte es und ging unter.

Großeinsatz der Rettungskräfte

Bei den 33 Passagieren an Bord des Schiffes handelte es sich um Touristen aus Südkorea. Außerdem hielten sich zwei Besatzungsmitglieder auf dem Schiff auf. 15 Menschen überstanden das Unglück unbeschadet oder mit leichten Verletzungen. Eine Person konnte erfolgreich wiederbelebt werden.

Medien berichteten von einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Große Scheinwerfer beleuchteten Teile der Oberfläche der Donau im Budapester Abschnitt. Die Suche nach den Vermissten wurde jedoch durch heftigen Regen und starke Strömungen erheblich erschwert, wie das Internet-Portal Index.hu berichtete. Die Wassertemperatur betrug nur 15 Grad.

Die Ursache des Zusammenstoßes mit dem anderen, größeren Schiff war zunächst unklar. Das 27 Meter lange, für 60 Passagiere ausgelegte Unglücksschiff gehört dem Budapester Schifffahrtsunternehmen Panorama Deck. Ein Sprecher der Firma teilte am späten Mittwochabend mit: „Es werden alle Ressourcen mobilisiert, um Menschenleben zu retten.“

Die Donau fließt mitten durch Budapest und trennt die beiden Stadthälften Buda und Pest voneinander. Ausflugsfahrten per Schiff sind auf dem Budapester Flussabschnitt bei Touristen sehr beliebt, weil sich dabei schöne und fotogene Ausblicke auf Sehenswürdigkeiten wie die Burg von Buda und das Parlamentsgebäude bieten.

Quelle: dpa
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