Nach Selfie in den Alpen

Österreicher findet Kamera seines abgestürzten Bruders

12.06.2022
, 11:35
Beim Selfie-Schießen abgestürzt: Nach fast acht Monaten konnten Rettungskräfte die Leiche des 57-Jährigen Österreichers bergen. (Symbolbild)
Ein Österreicher suchte acht Monate lang in den Lechtaler Alpen nach seinem Bruder. Er fand schließlich dessen Kamera – und Rettungskräfte seine Leiche. Der Verunglückte wollte wohl ein Bild mit Selbstauslöser machen.

Ein Wanderer ist in Österreich offenbar beim Selfie-Schießen abgestürzt und tödlich verunglückt. Dass die Leiche fast acht Monate nach dem Unfall gefunden wurde, verdankt die Tiroler Polizei dem Bruder des 57-Jährigen Österreichers, wie sie berichtete.

Weil der Wanderer nach der Vermisstenmeldung im Oktober spurlos verschwunden blieb, machte sich dessen Bruder in den Lechtaler Alpen selbst auf die Suche, wie die Polizei berichtete. Er entdeckte den Angaben zufolge am Samstag im Bereich des „Mittleren Kreuzjoches“ die Kamera seines Bruders. „Nach Auswertung des Fotos der Kamera dürfte der Verunfallte ein Foto mit Selbstauslöser gemacht haben und dabei circa 100 Meter über steiles felsiges Gelände abgestürzt sein“, teilte die Polizei mit. Die alarmierten Sicherheitskräfte fanden die Leiche und konnten sie per Seil und Hubschrauber bergen.

Quelle: dpa
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