Wetteraussichten

Gewitter von West nach Ost

28.07.2018
, 08:54
Bei den Temperaturen hilft nur noch Abkühlung.
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Für das Wochenende sind wieder Höchsttemperaturen vorhergesagt. Bereits am frühen Samstagmorgen zeigt das Thermometer vielerorts mehr als 20 Grad an. Im Laufe des Tages werden jedoch Gewitter erwartet.
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Mit Nachttemperaturen von mehr als 20 Grad ist Deutschland vielerorts in den Samstag gestartet. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, wurden um 4 Uhr morgens in Berlin bereits 21 Grad gemessen, im Raum Düsseldorf 24 Grad und im Raum Wiesbaden 22 Grad. Die Höchsttemperaturen liegen tagsüber zwischen 28 und 35 Grad, an der Nordsee und in den westlichen Mittelgebirgen auch darunter.

Jedoch sollen Tiefausläufer im Tagesverlauf auf große Landesteile übergreifen. In schwülwarmer Luft werden mehrere Gewitterstörungen erwartet. Heute zunächst in den westlichen Landesteilen, ab den Mittagsstunden über der Mitte des Landes und zum Abend werden auch im Osten teils kräftige Gewitter erwartet. Zum Sonntag soll sich der Hochdruckeinfluss dann wieder verstärken.

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Der Freitag war vielerorts in Deutschland heiß, brachte aber keine neuen Temperaturrekorde. Laut DWD war Lingen in Niedersachsen der bundesweit wärmste Ort. Dort trieb die Hitze die Thermometer auf 37,3 Grad. Auf Platz zwei der wärmsten Orte landete der Duisburger Stadtteil Baerl mit 37,1 Grad.

Die Feuerwehr brachte am Freitag mehrere Waldbrände unter Kontrolle, darunter am Autobahndreieck Potsdam in Brandenburg. Dort stoppten Feuerwehr, Bundeswehr und Polizei eine Feuersbrunst in einem Kiefernwald. Nach Ansicht eines Fachmanns ist Deutschland für größere Wald- und Landschaftsbrände nicht richtig gewappnet.

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Heißester Tag des Jahres
Der Westen schwitzte am meisten
Video: reuters, Bild: dpa

„Wir bräuchten eine dem Technischen Hilfswerk vergleichbare Einrichtung zur Feuerbekämpfung und zur Bewältigung anderer Katastrophenlagen auf Bundesebene“, sagte der Professor für Feuerökologie an der Universität Freiburg, Johann Georg Goldammer, der „Mitteldeutschen Zeitung“. Bisher habe es kein Bundesland für nötig erachtet, ein eigenes Löschflugzeug anzuschaffen. Der Bund habe keine entsprechenden Kompetenzen.

Quelle: chrs./dpa
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