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Kampf um Bewerber

Unternehmen finden nur schwer IT-Fachkräfte

21.09.2020
, 13:47
2019 gaben 53 Prozent der Unternehmen an, dass tragbare Geräte mit mobilem Internetzugang den Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Bild: dpa
Eine gut aufgestellte IT-Abteilung wird immer wichtiger. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen, die eigene IT-Fachkräfte einstellen wollten, hatten 2019 jedoch Schwierigkeiten bei der Besetzung der Stellen.

Weniger als jedes fünfte deutsche Unternehmen beschäftigt eigene IT-Fachkräfte. Der Anteil bei Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitern sank 2019 auf 19 Prozent, während es 2015 noch 21 Prozent waren, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen, die eigene IT-Fachkräfte einstellen wollten, berichteten von Schwierigkeiten bei der Besetzung dieser Stellen. Vier Jahre zuvor hatte noch weniger als die Hälfte Probleme dieser Art angegeben.

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Die Unternehmen greifen oft auf externe Dienstleister zurück. So wurden Tätigkeiten zum IT-Schutz wie Sicherheitstests in jedem zweiten Unternehmen von externen Anbietern übernommen. Nicht erst seit der Corona-Krise mit dem Trend zum Homeoffice spielen digitale Technologien eine immer größere Rolle. Wurden 2019 in 96 Prozent der Unternehmen PC, Laptop und Co genutzt, waren es 2015 erst 92 Prozent.

88 Prozent achteten auf Aktualität der Software

Das Arbeiten im Homeoffice setzt eine entsprechende Infrastruktur voraus. 2019 gaben 53 Prozent der Unternehmen an, dass tragbare Geräte mit mobilem Internetzugang den Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Der Anteil der Beschäftigten mit mobilem Internetzugang lag bei 25 Prozent. Um schnell einen virtuellen Arbeitsplatz im Homeoffice einzurichten, setzen viele Unternehmen auf Virtual Private Networks (VPNs). 2019 erzeugten 35 Prozent der Firmen eine Netzwerkverbindung via VPN.

Als Sicherheitsmaßnahme rangiert in Unternehmen die regelmäßige Aktualisierung von Software ganz oben: 88 Prozent achteten auf die Aktualität der eingesetzten Software. Auch die Authentifizierung mit einem sicheren Passwort wurde häufig eingesetzt (79 Prozent). Weniger als die Hälfte nutzte dagegen Verschlüsselungstechniken für Daten, Unterlagen oder E-Mails (48 Prozent) oder setzte bei Nutzeridentifizierung und -authentifizierung auf biometrische Methoden (13 Prozent). Jeder fünfte Betrieb versicherte sich gegen eine Cyberattacke.

Quelle: Reuters
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