FAZ plus ArtikelDie Karrierefrage

Brauchen Bewerber Referenzen?

Von Nadine Bös
19.03.2021
, 10:32
Immer häufiger sollen frühere Chefs oder Kollegen beurteilen, was ein Bewerber kann – und Corona beschleunigt den Trend. Manche halten das Ganze aber nur für Lobhudelei.

Was würde Ihre ehemalige Chefin über Sie sagen? Dass Sie gewissenhaft sind oder eher mal fünfe gerade sein lassen? Wie würden Ihre Kollegen Sie einschätzen? Würden sie erzählen, dass Sie gern Alleingänge wagen oder dass Sie ein guter Teamplayer sind? Antworten auf solche Fragen lassen sich aus einem nackten Lebenslauf nicht gut herauslesen. Auch das Bewerbungsanschreiben zeigt zwar womöglich ein Stück weit, welche Stärken sich der Bewerber selbst zuschreibt, nicht aber, wie andere ihn sehen.

Das findet jedenfalls die Betriebswirtschafts-Professorin Anja Lüthy von der Hochschule Brandenburg. Lüthy, die sich auf Personalthemen spezialisiert hat, glaubt, dass das Einholen von Referenzen für Unternehmen immer wichtiger wird. Und dass Stellensuchende künftig zunehmend Kontakte in ehemaligen Unternehmen oder Organisationen benennen müssen, um sich bestätigen zu lassen, über welche Fähigkeiten sie verfügen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Bös, Nadine
Nadine Bös
Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.
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