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Vor Ford und Manpower

Mcdonald’s ist größter amerikanischer Arbeitgeber in Deutschland

 - 18:41
Ein Mconald's-Restaurant am Frankfurter Flughafen

Amerikanische Unternehmen machen trotz des zähen Zollkonflikts zwischen den Vereinigten Staaten und der EU gute Geschäfte in Deutschland. Die 50 umsatzstärksten amerikanischen Unternehmen hierzulande beschäftigten 2018 rund 278.000 Mitarbeiter in der Bundesrepublik. Das waren 2,3 Prozent oder 6300 Jobs mehr als 2017, wie die amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany) am Montag in Frankfurt mitteilte. Zugleich steigerten diese Unternehmen den Umsatz hierzulande um 5,5 Prozent auf 177 Milliarden Euro.

Die großen Unternehmen aus den Vereinigten Staaten bewerteten den Standort Deutschland weiter positiv, sagte Frank Sportolari, Präsident der AmCham Germany. „Jedoch führen die aktuellen Herausforderungen im Umgang mit der US-Handelspolitik, den Arbeits- und Energiekosten und der digitalen Infrastruktur zu Unsicherheiten in der Wirtschaft.“ Die größten amerikanischen Arbeitgeber in Deutschland 2018 waren McDonald’s (60.000 Mitarbeiter), Ford (24.700) und Manpower (24.000). Im Vergleich der Umsätze lagen Ford (21,2 Mrd. Euro), Amazon (16,9) und Exxon Mobil (9,4) vorne.

Die Top-50-Unternehmen erwarten einer AmCham-Befragung zufolge, dass die wirtschaftliche Partnerschaft zwischen Deutschland und Amerika enger sein werde als die politische. Von der Politik von Präsident Donald Trump distanzierten sie sich: Handelspolitische Maßnahmen wie die Einführung von Zöllen „führten nicht zu dem erklärten Ziel, eine ausgeglichene Handelsbilanz für die USA zu erreichen“, hieß es.

Trump hatte wiederholt Nachteile im Welthandel zulasten der Vereinigten Staaten kritisiert und droht weiter mit der Einführung von Sonderzöllen auf Auto-Importe, was gerade Deutschland treffen würde.

Quelle: dpa
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