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FAZ plus ArtikelMode im Beruf

Was darf ich auf der Arbeit anziehen?

Von Benjamin Fischer und Ursula Kals
Aktualisiert am 19.09.2019
 - 13:55
Kleider machen Leute: In „Der Teufel trägt Prada“ nutzt Meryl Streep ihren Stil, um ihre Macht zu demonstrieren.zur Bildergalerie
Sich im Beruf richtig anzuziehen – das ist schwer. Lieber die sichere Anzug-Kostüm-Rüstung? Oder mal auf den Dresscode pfeifen? Ein Blick in die Büros.

Egal wie man sich kleidet, man teilt dadurch immer etwas mit, und sei es, dass man auf die Kleider, die man trägt, keinen Gedanken verschwendet“, sagt die Münchener Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Barbara Vinken. Kleidung ist mächtig – wer will, kann durch seinen Stil sofort auffallen. Oder aber in der Menge untergehen, frei nach dem Motto: Bloß nicht negativ in Erscheinung treten. Könnte ja sein, dass der Chef einen schief anschaut, wenn man es mal etwas extravaganter versucht. Bei manchem reichen da schon bunte Socken, wobei das Kriterium bunt für viele schon erfüllt ist, wenn etwas nicht schwarz oder dunkelblau ist.

Mann macht es da meist so: Hemd, gern blau oder eben klassisch weiß, dazu eine Jeans ohne Löcher oder ausgefallene Waschung – der Sitz ist zweitrangig, solange sie nicht offenkundig zu weit, zu eng, zu kurz oder zu lang ist. Abgerundet wird das Outfit dann mit irgendwelchen Lederschuhen in gedeckter Farbe, denen ein Hauch von Business anhängt, obgleich manche unter einem Anzug getragen ein Sakrileg darstellen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenbild/ Benjamin Fischer
Benjamin Fischer
Redakteur in der Wirtschaft.
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Ursula Kals - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Ursula Kals
Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Jugend schreibt“.
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