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FAZ plus ArtikelVerhandlungs-Profi im Gespräch

„Per E-Mail lässt man sich nicht übertölpeln“

Von Nadine Bös
Aktualisiert am 25.03.2020
 - 12:41
Jack Nasher
Verhandlungs-Profi Jack Nasher spricht im Interview über Geschäftskommunikation in Corona-Krisenzeiten und wie die begrenzten Möglichkeiten optimal eingesetzt werden können.

Herr Nasher, derzeit verhandeln wir alle beruflichen Dinge per E-Mail oder am Telefon. Was ist der Nachteil?

Es fehlen einfach viele Kommunikationskanäle. Wenn wir telefonisch verhandeln, sind viele Leute sehr, sehr knapp. Das durchschnittliche Business-Telefonat dauert fünf Minuten. Aber ein Live-Meeting dauert mindestens eine halbe Stunde. Auch auf schriftlichem Weg geht viel Information flöten. Bei Verhandlungen sind es sehr häufig die Dinge zwischen den Zeilen. Wer verliebt sich schon per E-Mail oder am Telefon?

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Jack Nasher ist Berater, Gast-Dozent der Stanford-University und Professor an der Munich Business School.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Bös, Nadine
Nadine Bös
Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.
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