FAZ plus ArtikelDie Karrierefrage

Wie bleibe ich in Videokonferenzen gut bei Stimme?

Von Josefine Janert
20.05.2021
, 14:09
Artikulationsübungen waren schon immer wichtig: „Je entspannter wir sind, desto besser klingt die Stimme.“
In der Pandemie sind Begegnungen selten. Stattdessen reden wir mehr. In vielen Berufen jagt ein Online-Meeting das nächste. Irgendwann treffen wir nicht mehr den richtigen Ton.
ANZEIGE

Nie gab es so viele Videokonferenzen wie jetzt, in der Pandemie. Die Stimme muss mitspielen, sonst nützt ein inhaltlich interessanter Vortrag wenig. Es sind etliche Hürden zu meistern, angefangen von technischen Störungen bis hin zu bellenden Hunden oder Nachbarn, die ihre Musik aufdrehen. „Durch ein Headset werden Nebengeräusche ausgeblendet“, sagt die Moderatorin und Schauspielerin Bettina Schinko. „In vielen Unternehmen wird es auch empfohlen, um Interna geheim zu halten.“ Schinko hat sich darauf spezialisiert, andere Profi-Sprecher zu schulen und zu trainieren. Dazu gründete sie in Berlin ihr Unternehmen „sprechbar“.

ANZEIGE

Wer etwas sagt, offenbart, wie es ihm geht. „Schlechter Schlaf, Stress, Lampenfieber – alles schlägt sich auf die Stimme nieder“, sagt der Berliner Logopäde Lutz Balzer. „Betroffen ist unter anderen auch der Schlundschnürer, ein Muskel hinter dem Kehlkopf.“ Er müsse gelockert werden, am besten durch gute Vorbereitung.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
ANZEIGE