FAZ plus ArtikelDie Karrierefrage

Altersteilzeit – sanft in den Ruhestand?

Von Birgitta vom Lehn
31.05.2022
, 09:15
Welcher Weg ist der richtige? Keine leichte Entscheidung.
Weniger Arbeit, relativ viel Gehalt: Altersteilzeit ist ein beliebtes, aber auch umstrittenes Modell. Was Interessierte beachten sollten.
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Irmgard geht es richtig gut. Die 65-Jährige genießt es, endlich genügend Zeit für Yoga, Rudern und Schwimmen zu haben. Vorbei sind die Zeiten, in denen sie zur Physiotherapie musste wegen ihrer Rückenbeschwerden. „Man fühlt sich gleich wie ein anderer Mensch, wenn man nach Jahrzehnten sitzender Bürotätigkeit wieder ausreichend körperlich aktiv sein kann.“

So komfortabel wie Irmgard gleiten allerdings nicht alle Arbeitnehmer in den Ruhestand: Irmgards Arbeitgeber – ein großes Geldinstitut – hatte ihr in den letzten Berufsjahren die sogenannte Altersteilzeit ermöglicht. Rund eine Viertelmillion Pflichtversicherte der gesetzlichen Rentenversicherung kamen seit 2015 Jahr für Jahr in den Genuss von Altersteilzeit. Die Quote sei damit insgesamt trotzdem gesunken, betont Susanne Wanger vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit: von zwei Prozent im Jahr 2009, als es mit fast 700 000 Altersteilzeit-Beschäftigten einen bisherigen Rekord gab, auf nur noch 0,7 Prozent im Jahr 2020.

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