FAZ plus ArtikelBessere Unterrichtsqualität

Schulautonomie sollte nicht überschätzt werden

Von Stefan Kühl
26.11.2021
, 09:45
Schulautonomie schützt nicht vor der Aufrechterhaltung des alten Trotts.
Schulen können heute viel autonomer agieren als noch vor Jahren. Doch diese Spielräume werden oft nicht genutzt. Die Bildungspolitik sollte daher mutiger Rahmenbedingungen vorgeben. Ein Gastbeitrag.
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Fast alle haben eine Meinung dazu, wie man Schulen besser machen kann. Schulen sind der einzige Organisationstyp, in dem noch eine Zwangsmitgliedschaft besteht, und deswegen hat jeder – je nach eigener Schulkarriere – 9000 bis 15.000 Stunden Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wie Schulen funktionieren, wie man am besten durchkommt und wie man sie verbessern könnte. Über Verbesserung von Armeen, Gefängnissen oder Ministerien machen sich nicht so viele Gedanken, weil die wenigsten sie aus eigener Erfahrung kennen.

Für Bildungspolitiker, Schulverwaltungen, Leitungsebenen und Lehrer ist dies keine einfache Situation, weil sie von unterschiedlichen Seiten mit Verweis auf eigene Erfahrungen mit Ansprüchen konfrontiert werden. Es ist nicht nur wie beim Fußball, wo wir es mit Millionen potentiellen Nationaltrainern zu tun haben, die den Anspruch haben, zu wissen, was man anders machen sollte, sondern im Fall der Schule darauf verweisen, dass man den Apparat aus eigener Anschauung genau kennt.

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