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Wenn Ingenieure über Gendersternchen stolpern

Von Ursula Kals
22.09.2020
, 10:41
Carmen Leicht-Scholten hat eine Professur für „Gender und Diversity“ und lehrt an einer Technischen Hochschule. Dort versucht sie, angehenden Ingenieuren geschlechtergerechte Sprache anzugewöhnen – und noch viel mehr.

Frau Leicht-Scholten, Sie haben an der RWTH Aachen eine Brückenprofessur „Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften“. Da wird manch Gestriger mit den Augen rollen.

Das kommt vor, aber selten. Wenn wir innovative Technikentwicklung vorantreiben wollen, die ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig ist, dann müssen wir Vielfalt miteinbeziehen. Unsere Forschung wird qualitativ besser werden, wenn wir diese Perspektiven einbeziehen. Der Schwerpunkt unserer Forschung liegt dabei in der Integration der sozialen Dimension, um diese für eine zukunftsfähige globale Entwicklung zu reflektieren und interdisziplinäre Handlungsfelder der Nachhaltigkeit aufzuzeigen.

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Quelle: F.A.Z.
Ursula Kals - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Ursula Kals
Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Jugend schreibt“.
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