FAZ plus ArtikelAbschlussarbeit im Unternehmen

Mit einem Fuß im Job

Von Celine Schäfer
Aktualisiert am 30.07.2020
 - 15:37
Der Student Max Winkelmann schreibt seine Master-Arbeit bei dem Entwicklungs-Dienstleister für die Automobilindustrie IAV.
Um praktische Erfahrungen zu sammeln, schreiben viele angehende Ingenieure ihre Abschlussarbeit in Unternehmen. Das bringt Vorteile für beide Seiten mit sich – gerade in Krisenzeiten.

Als sich Max Winkelmann im November vergangenen Jahres auf seine Masterarbeit vorbereitete, ging er mit seinem Themenvorschlag nicht etwa als erstes zu seinem Professor. Stattdessen wandte er sich an seinen Chef. Winkelmann studiert Elektrotechnik an der Technischen Universität (TU) Berlin und hatte damals schon seit mehr als einem Jahr als Werkstudent bei IAV gearbeitet, einem Entwicklungspartner in der Automobilbranche.

Auf die Idee für das Thema seiner Abschlussarbeit brachte ihn ein Kollege, der seine Masterarbeit auch im Betrieb geschrieben hatte. In der Arbeit des Teampartners ging es um die Frage, inwieweit man mit den Methoden der statistischen Versuchsplanung die Fahrsicherheit eines Autos testen kann. Dabei kam heraus, dass sich dafür die iterative Versuchsplanung am besten eignet: Das bedeutet, dass die Ingenieure das System abwechselnd untersuchen und auf Basis der Erkenntnisse neue Versuche durchführen sollten. „Deshalb habe ich in meiner Thesis speziell die iterative Versuchsplanung erforscht und damit an das Thema meines Kollegen angeknüpft“, sagt Winkelmann. Der Kollege wiederum betreute dann seine Masterarbeit.

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Quelle: F.A.Z.
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