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Provisorische Grundschule

Sorge um Sicherheit auf dem Schulweg

Von Matthias Trautsch
Aktualisiert am 14.02.2020
 - 04:51
Gefahrenstelle: Mit Zebrastreifen könnte diese Kreuzung in Frankfurt entschärft werden, meinen die Eltern
Die vor drei Jahren gegründete Grundschule Europaviertel in Frankfurt wartet auf ihren Neubau. Inzwischen ist von einer Fertigstellung im Sommer 2025 die Rede. Das ist aber nicht der einzige Haken.

Die Grundschule Europaviertel in Frankfurt hat mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen, aber sie hat auch einen wichtigen Vorteil: engagierte Eltern. Sie haben eine Initiative gegründet, die eine schnelle Fertigstellung des Schulgebäudes am Maastrichter Ring fordert. Wobei „schnell“ relativ zu verstehen ist. Die Grundschule ist seit ihrer Gründung zum Schuljahr 2017/18 in einer provisorischen Containeranlage an der Stephensonstraße untergebracht. Bei der Eröffnung kündigte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) den Einzug in den Neubau für dieses Jahr an, dann aber verzögerte sich der Baubeginn. Inzwischen ist von einer Fertigstellung im Sommer 2025 die Rede.

„Anscheinend steht die Grundschule Europaviertel unter keinem guten Stern“, heißt in einem Schreiben der Elterninitiative. Der Kinderbeauftragte des Ortsbeirats 1, Dirk Schneider, kann den Ärger verstehen. „Besonders die Schulwegsicherheit entlang der Baustellen bedarf dringendst einer Verbesserung, es darf nicht erst zu einem schweren Unfall kommen“, sagt Schneider. Zudem müsse die Stadt sicherstellen, dass die Containeranlage, die nur für eine dreijährige Nutzung ausgelegt sei, zum nächsten Schuljahr wie zugesagt erweitert werde, damit Unterricht unter zumutbaren Bedingungen möglich sei.

Die neuen notwendigen Container

Der Elterninitiative zufolge hat sich die Stadt mit dem Immobilienunternehmen Aurelis noch nicht über die Überlassung eines für die Erweiterung vorgesehenen Grundstücks geeinigt. Die Schulgemeinde hoffe sehr, dass es zu einer Übereinkunft komme, sagt Kristina Jaekel, die Elternbeiratsvorsitzende. „Ohne eine Erweiterungsfläche haben die Kinder nämlich keinen Schulhof, wenn die neuen notwendigen Container gestellt werden.“

Das drängendste Problem sei die Schulwegsicherheit, sagt Axel Rosch, Vorsitzender des Fördervereins der Schule. Der Weg der meisten Kinder führe an zwei Baustellen und deren Anlieferungszonen vorbei. Das Problem sei mit den Behörden besprochen worden. „Wir haben auch einen Lösungsvorschlag in Form von temporären Zebrastreifen gemeinsam mit den Baustellenbetreibern entwickelt“, sagt Rosch. Der Ortsbeirat 1 schloss sich in dieser Woche dem Vorschlag an.

Die Eltern erkennen an, dass sich die Kommunikation mit der Stadt verbessert habe und es Hoffnungszeichen gebe. So erscheint ein doch früherer Baubeginn für das Schulgebäude am Maastrichter Ring möglich. „Nach wie vor ist unser Ziel, dass die Grundschule Europaviertel endlich unter einem guten Stern steht und den derzeitigen und zukünftigen Schülern ein würdiges Lernumfeld und einen sicheren Schulweg bietet“, sagt Isabell Schuller, die stellvertretenden Vorsitzende des Elternbeirats.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Trautsch, Matthias
Matthias Trautsch
Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
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