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Gehälter von Absolventen

Lohnt sich ein Studium der Wirtschaftswissenschaften?

 - 10:29
Klar ein Studium bietet mehr als gute Gehaltsaussichten, aber Hand aufs Herz: Was verdienen Wirtschaftswissenschaftler denn nun?

Wirtschaftstheorie, Statistik und Rechnungswesen: Wer sich für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften entscheidet, hat ständig mit Zahlen zu tun. Aber zahlt sich der Fleiß am Ende des Studiums auch aus? Um diese Frage zu beantworten haben Vergütungsberater des Internetportals „Gehalt.de“ 4304 Gehaltsdaten ausgewertet und die Einkommen von Beschäftigten mit wirtschaftswissenschaftlichem Abschluss untersucht. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Wirtschaftswissenschaft-Absolventen über alle Branchen und Berufe hinweg durchschnittlich rund 51.600 Euro brutto im Jahr verdienen.

Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Berufen, Branchen und Bundesländern: Berufs-Spitzenreiter sind Wirtschaftswissenschaftler, die sich dazu entschieden, im Bereich der Vertriebssteuerung zu arbeiten. Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 78.900 Euro sind sie die Top-Verdiener unter den Ökonomen. Es folgen Beschäftigte, die als Key-Account-Manager (74.700 Euro) arbeiten und Arbeitnehmer in der Revision (73.700 Euro). Auf Platz vier landen Steuerberater (69.600 Euro).

Diese Branchen floppen

Die höchsten Gehältern für Wirtschaftswissenschaftler locken in der Chemiebrache und in der Verfahrenstechnik. Durchschnittlich verdienen Ökonomen hier rund 71.800 Euro jährlich – zum Vergleich: Das durchschnittliche Jahresbruttogehalt lag in Deutschland 2018 bei 45.839 Euro. Platz zwei und drei belegen das Bankwesen und die Automobilindustrie. Auch hier liegen die Gehälter von akademischen Wirtschaftswissenschaftlern mit rund 65.600 Euro und 60.500 Euro jährlich noch deutlich über dem deutschen Mittelwert. Weniger lukrativ sind hingegen die Gehälter für Fachkräfte in der Hotel-, Touristik- und Freizeitbranche. Hier verdienen die Beschäftigten nur etwa die Hälfte dessen, was Wirtschaftswissenschaftler in der Chemiebranche erzielen.

Im Bundesländer-Vergleich verdienen Wirtschaftswissenschafts-Absolventen in Nordrhein-Westfahlen mit jährlich rund 62.700 Euro das höchste Gehalt. Es folgen die Einkommen in Hessen und Rheinland-Pfalz. Am unteren Ende stehen die Gehälter der Absolventen in den östlichen Bundesländern: Thüringen, Sachsen und Brandenburg belegen das Ende der Lohnskala. Am wenigsten beziehen Wirtschaftswissenschaftler in Sachsen-Anhalt: Ein Bruttojahresgehalt beläuft sich hier gerade einmal auf rund 38.900 Euro.

München ist im Städtevergleich ganz vorn: Mit einem durchschnittlichen Jahresbruttogehalt von rund 69.500 Euro bietet die bayrische Landeshauptstadt die lukrativsten Gehälter für Wirtschaftswissenschaftler. Auf Platz zwei und drei rangieren Düsseldorf und Hannover. Auch hier liegt ganz am Ende der Skala eine Landeshauptstadt eines östlichen Bundeslandes: In Dresden belaufen sich die Einkommen auf gerade einmal 37.829 Euro im Jahr.

Der beliebteste Job unter Wirtschaftswissenschafts-Absolventen ist der des Controllers: Rund elf Prozent aller Beschäftigten mit einem Abschluss in BWL, VWL und Co übt diesen Beruf aus. Dabei verdienen sie ein Jahresgehalt, das leicht über dem Durchschnitt aller Absolventen liegt, von 53.800 Euro. Am zweithäufigsten zieht es die Ökonomen in die Unternehmensberatung, etwa sieben Prozent aller Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Disziplinen schlagen diesen Berufsweg ein. Hier winkt ein Jahresgehalt von 55.800 Euro.

Quelle: kirk.
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