Luhmanns Zettelkasten

Weitere 3000 Notizen online

Aktualisiert am 24.09.2020
 - 16:15
90.000 Notizen dieser Art umfassen Niklas Luhmanns Zettelkästen
Die Universität Bielefeld hat ihre Aufarbeitung von Luhmanns Zettelkasten fortgesetzt. Mehr als 6000 Notizen sind inzwischen durchklickbar und mit Anmerkungen sowie Metadaten versehen.

Weitere Teile des Zettelkastens des Soziologen Niklas Luhmann sind nun online unter www.niklas-luhmann-archiv.de verfüg- und durchklickbar. Für den zweiten Auszug der ersten Sammlung wurden fast 3300 Zettel transkribiert und editiert, wie die Universität Bielefeld am Donnerstag mitteilte. Im Zentrum dieses Teils stünden Luhmanns Lektüreergebnisse der organisationswissenschaftlichen Literatur der späten 1950er und frühen 1960er Jahre. Vom ersten Auszug der ersten Sammlung sind bereits 3360 Notizen seit April 2019 online.

Die Universität Bielefeld konnte den wissenschaftlichen Nachlass des Soziologen 2010 erwerben. An der Fakultät für Soziologie wird der wissenschaftliche Nachlass in dem Langzeitforschungsprojekt „Niklas Luhmann – Theorie als Passion“ (2015-2030) erschlossen und editiert. Die Akademie der Wissenschaften und der Künste Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt. Ein Schwerpunkt liege in der digitalen Rekonstruktion des 90.000 Notizen umfassenden Zettelkastens, hieß es.

Der Soziologe Niklas Luhmann gilt als einer der bedeutendsten Gesellschaftstheoretiker des 20. Jahrhunderts. Luhmann wurde 1968 als erster Professor an die Universität Bielefeld berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1993 lehrte.

Quelle: EPD-BAS
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