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FAZ plus ArtikelChinesische Wissenschaft

Soft Power aus dem Reich der Mitte

Von Hinnerk Feldwisch-Drentrup
 - 15:07
Black Box China: der lange Arm der Pekinger Regierung reicht auch in die Wissenschaft

China ist ein Wunder.“ Das Land habe eine „unglaublich dynamische Wirtschaft und ein gewaltiges Wissenschaftspotential“. So klang es, als vor gut fünfzehn Jahren die Helmholtz-Gemeinschaft ihr Peking-Büro eröffnete. „Unsere Wissenschaftler und Forscher sollten nicht zögern, nach China zu gehen“, sagte Büroleiter Hong He. Auch die frühere Forschungsministerin Johanna Wanka war voller Zuversicht, als sie vor Jahren ihre China-Strategie 2015 bis 2020 vorstellte: „Wir wollen einen Weg gemeinsam mit China einschlagen, der von Vertrauen und Verlässlichkeit geprägt ist.“

Als der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft 1974 mit sieben Mitarbeitern nach China aufbrach, um eine Kooperation mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften aufzubauen, schien die Zusammenarbeit mit Partnern im Reich der Mitte tatsächlich kein großes Wagnis mehr zu sein. Es war die Zeit der Kulturrevolution und des Kalten Krieges. Von der Bundesregierung wurde die Annäherung großzügig unterstützt, und die Zahl der Kooperationen wuchs. Rund ein Dutzend Universitäten unterhält heute Außenposten in China, die großen Forschungsorganisationen ohnehin. Dazu kommen gut 1400 Hochschulkooperationen. Studenten aus China sind die größte Ausländergruppe an vielen deutschen Universitäten. An der RWTH Aachen sind derzeit rund 1800 chinesische Studenten eingeschrieben, allein am Forschungszentrum Jülich arbeiten gut fünfhundert chinesische Wissenschaftler.

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Quelle: F.A.Z.
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