FAZ plus ArtikelGrundständige Gymnasien

Grüne Schulträume in Berlin

Von Stefan Kipf
01.10.2021
, 14:19
Weisheit der Eule: Skulptur am humanistischen Goethe-Gymnasium in Wilmersdorf
Die Grünen wollen „eine Schule für alle“ in Berlin. Da stellt sich die Frage, warum ist die Partei ausgerechnet bei Schulen gegen Diversität? Ein Gastbeitrag.
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Wer sich das Wahlprogramm der Berliner Grünen zum Thema Schule nach der Wahl noch einmal ansieht, wird durchaus vernünftige Anregungen für die künftige Schulpolitik finden: etwa wenn es darum geht, die Lehrkräfte durch eine längst überfällige Senkung des Lehrdeputats zu entlasten, endlich die Klassengrößen zu verringern oder die notleidenden Grundschulen personell und inhaltlich zu stärken. Eines aber irritiert.

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Obwohl eigentlich Vielfalt zu den Grundsätzen grüner Politik zählt, gilt dies ausgerechnet nicht für die bisher in Berlin existierenden Schulformen. So ist als grundsätzliches Ziel „die eine Schule für alle“ festgelegt, worunter „langes gemeinsames Lernen in vielfältigen Gemeinschaftsschulen“ verstanden wird, die sowohl lernstarken Schülern als auch solchen mit Förderbedarfen gerecht werden sollen. Zugleich soll durchgesetzt werden, dass die Berliner Grundschule ohne Ausnahme für alle Schüler sechs Jahre dauert.

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