Umfrage in drei Ländern

Viele Schulleiter mit Arbeit im ersten Lockdown zufrieden

15.12.2020
, 13:44
Wieder wird wegen Corona der Präsenz-Unterricht ausgesetzt. Im Frühjahr sind viele Schulleiter nach eigener Ansicht mit dieser Herausforderung klargekommen, wie nun eine Frankfurter Studie zeigt.

Trotz großer Belastungen während des ersten Lockdowns sind viele Schulleiter der Ansicht, dass ihre Schulen mit dieser Bewährungsprobe zurechtgekommen sind. Das ist ein Resultat der trinationalen Längsschnittstudie „S-Clever“, für die Schulleiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt werden. Koordiniert wird die Studie unter anderen von Wissenschaftlern der Uni Mainz und des Frankfurter Leibniz-Instituts für Bildungsforschung.

Im September und Oktober zeigten sich 50 Prozent der Leitungspersonen zufrieden damit, wie ihre Schule den Unterricht in der Krise bewältigt hat; 16 Prozent gaben sogar an, sie seien sehr zufrieden. 90 Prozent wollen künftig stärker auf digitales Lernen setzen. Bisher nutzt jedoch nur jede fünfte Schule Online-Plattformen als interaktive Lehr-Lern-Umgebung. Nach Ansicht der Forscher brauchen die Schulen deshalb nicht nur mehr Hard- und Software, sondern auch Hilfe bei der Entwicklung didaktischer Konzepte.

Welche Corona-Regeln gelten für Geschäfte ab Mittwoch

Ab Mittwoch dürfen in Hessen nur noch Geschäfte für den täglichen Bedarf ihre Türen öffnen. Die Verordnung gilt bis 10. Januar 2021. In folgenden Läden können die Menschen weiter vor Ort einkaufen, entscheidend ist laut Verordnung der Schwerpunkt im Sortiment:

Lebensmitteleinzelhandel, Futtermittelhandel, Tierbedarfsmärkte Wochenmärkte, Direktverkauf vom Lebensmittelerzeuger Reformhäuser, Feinkostgeschäfte, Babyfachmärkte Geschäfte des Lebensmittelhandwerks Getränkemärkte, Abhol-und Lieferdienste Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker Poststellen Tankstellen, Tankstellenshops, Autohöfe und Autoraststätten Kioske, Tabak-und E-Zigarettenläden, Zeitungsverkauf Friedhofsgärtnereien, Weihnachtsbaumverkauf Ersatzteilverkaufsstätten für Kraftfahrzeuge und Fahrräder Handwerks-und Dienstleistungsbetriebe wie beispielsweise Reinigungen, Waschsalons, Auto-und Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen dürfen weiterarbeiten.

Baumärkte dürfen ausschließlich für gewerblich tätige Handwerkerinnen und Handwerker öffnen.

Dienstleistungsbetriebe der Körperpflege, darunter Friseure Kosmetikstudios, Massagepraxen, Nagelstudios, Tattoo-Studios sind geschlossen. Ausnahmen gibt es für medizinisch notwendige Behandlungen wie Physio-, Ergo-und Logotherapien und medizinische Fußpflege.

Quelle: zos.
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