FAZ plus ArtikelAnspruchsvolle Studiengänge

Ist ein Medizin-Studium schwerer als eines der Germanistik?

Von Caroline Becker
23.05.2022
, 10:30
In Pharmazie ist kontinuierliches Lernen angesagt: Studentin am Institut für Pharmazeutische Chemie der Universität Frankfurt am Main.
Medizin gilt als harter Studiengang. Aber ist Germanistik so viel einfacher? Lässt sich das überhaupt vergleichen? Vier Studierende und ein Wissenschaftler berichten, was sie für schwierig oder leicht halten.
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„Schwer ist subjektiv“

„Am häufigsten scheitern Studienabbrecher an hohen Anforderungen und fehlenden fachlichen Voraussetzungen. Weitere Faktoren sind unter anderem die Studienmotivation und die Finanzierung. Ich beschäftige mich seit Jahren mit den Ursachen für Studienabbrüche und beschäftige mich in meiner Dissertation damit, welche Rolle soziale Ungleichheit dabei spielt.

Im Durchschnitt liegt die Studienabbruchquote im Bachelorstudium bei ungefähr 30 Prozent. In Jura und Medizin sind die Abbruchquoten vergleichsweise gering, obwohl diese Studiengänge allgemein als schwer gelten. Das liegt unter anderem daran, dass der NC dort oft sehr hoch ist, verhältnismäßig viele Studierende aus einem akademischen Elternhaus stammen, das Berufsbild recht klar ist und es gute berufliche Aussichten gibt.

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