FAZ plus Artikel50 Jahre Mondlandung

Die Männer von Apollo 11

Von Manfred Lindinger
16.07.2019
, 07:11
Am 16. Juli 1969 starteten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins mit Apollo 11 zu ihrer Mondmission. Jeder der drei Astronauten erlebte und verarbeitete das große Weltraumabenteuer 1969 auf seine Weise.

„Houston. Hier ist Basis Tranquillitatis. Der Adler ist gelandet.“ Mit diesen Worten verkündete Neil Armstrong am 20.Juli 1969 um 21.18 Uhr mitteleuropäischer Zeit dem Kontrollzentrum in Houston, dass er und Edwin „Buzz“ Aldrin als erste Menschen auf einem fremden Himmelskörper gelandet waren.

Der weichen Landung im „Meer der Ruhe“ waren dramatische Minuten vorausgegangen. Weil der Bordcomputer der Mondlandefähre wegen Überlastung gestreikt und der einprogrammierte Landeplatz sich als gefährliches Felsenmeer entpuppt hatte, schaltete Armstrong den Autopiloten aus und übernahm rund 100 Meter über dem Boden selbst das Steuer. Er lenkte das Fluggerät bis an den Rand des Kraters, wo er flaches Gelände ausgemacht hatte. Dort setzte er die „Eagle“ sanft ab, in allerletzter Minute – der Sprit des Landegestells hätte nur noch für 60 Sekunden gereicht.

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Manfred Lindinger - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Manfred Lindinger
Redakteur im Ressort „Natur und Wissenschaft“.
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