<iframe title="GTM" src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
FAZ plus ArtikelAufnahmen der Mondoberfläche

Das fliegende Fotolabor

Von Stephan Finsterbusch
Aktualisiert am 20.07.2019
 - 09:12
So sieht der Mond aus: Binnen zwölf Monaten hatten die Amerikaner durch ihr „Lunar Orbiter Program“ 99 Prozent der Mondoberfläche fotografiert.
Bilder vom Mond zu machen und auf die Erde zu bringen – das bedurfte jahrelanger Vorarbeit. Mit fortschrittlicher Technik wurden 99 Prozent der Oberfläche abgelichtet und vermessen. Die Ergebnisse waren spektakulär.

Der Ort der Landung war entscheidend. Er musste trittfest, sicher und einfach zu erreichen sein. Die Strahlen der Sonne sollten so stehen, dass die Astronauten stets beste Sicht hatten. Die Landefähre durfte nicht im lockeren Boden versinken. Der Funkkontakt zur Erde musste immer gewahrt sein. Keine leichte Aufgabe. Doch bevor Neil Armstrong und Edwin Aldrin vor einem halben Jahrhundert die ersten Schritte auf dem Mond machen konnten, mussten sie wissen, worauf sie ihre Füße da eigentlich setzten. Diese Gewissheit sollte ihnen ein fliegendes Fotolabor geben.

Dafür hatten die Strategen im Hauptquartier der Nasa schon Jahre vor der Apollo-11-Mission einige Erkundungsmissionen gestartet. Die wichtigste dieser Missionen nannte sich „Lunar Orbiter Program“. Sie hatte die Aufgabe, den Erdtrabanten präzise zu fotografieren und zu vermessen. Ihr Ziel: den geeigneten Ort für den großen Auftritt der ersten beiden Menschen auf dem Mond zu finden. Ohne moderne Fototechnik aber war da nichts zu machen. Zwar gab es bereits ganz gute Aufnahmen und recht ordentliche Karten vom Mond. Doch die reichten den Planern bei weitem nicht aus. Denn fotografieren im All war zu jener Zeit noch recht neu.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

F.A.Z. PLUS:

  im F.A.Z. Digitalpaket

: Aktion

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+

Quelle: F.A.Z. Magazin
Stephan Finsterbusch  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Stephan Finsterbusch
Redakteur in der Wirtschaft.
Twitter
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot

Diese Webseite verwendet u.a. Cookies zur Analyse und Verbesserung der Webseite, zum Ausspielen personalisierter Anzeigen und zum Teilen von Artikeln in sozialen Netzwerken. Unter Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und Möglichkeiten, diese Cookies auszuschalten.