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„Technisches Problem“

Start von Indiens erster Mondlandemission abgebrochen

Aktualisiert am 15.07.2019
 - 06:54
Vorbereitung zum Raketenstart in Indien
Indien wollte das vierte Land werden, dem eine Mondlandung gelingt – doch nur 56 Minuten vor dem geplanten Start der Rakete müssen die Verantwortlichen die Mission abbrechen.

Weniger als eine Stunde vor dem geplanten Raketenstart ist die erste indische Mondlandemission Chandrayaan-2 abgebrochen worden. Die indische Weltraumbehörde erklärte in der Nacht auf Montag, es habe ein „technisches Problem“ an der Trägerrakete gegeben. Als Sicherheitsmaßnahme sei der Start deswegen abgesagt worden.

Der Abbruch erfolgte nur 56 Minuten vor dem geplanten Abheben der Rakete. Ein neuer Starttermin soll zu einem späteren Zeitpunkt genannt werden. Nähere Angaben zur Art des technischen Problems machte die Weltraumbehörde zunächst nicht.

Suche nach Wasserspuren

Eine Rakete sollte den Orbiter Chandrayaan-2 vom Weltraumbahnhof Satish Dhawan Space Centre im Bundesstaat Andhra Pradesh ins All befördern. Der Orbiter hat ein Landemodul an Bord, das am Südpol des Mondes aufsetzen soll. Ein Forschungsfahrzeug soll dann auf der Oberfläche des Erdtrabanten unter anderem nach Spuren von Wasser suchen.

Bei einem Erfolg der Mission wäre Indien das vierte Land nach den Vereinigten Staaten, Russland und China, dem eine Mondlandung gelingt. Indien entwickelte nahezu alle Komponenten selbst, die Kosten dafür waren mit umgerechnet rund 124 Millionen Euro im Vergleich zu anderen Mondprogrammen niedrig. Bei Indiens erster Mondmission im Jahr 2008 hatte die Sonde Chandrayaan-1 den Erdtrabanten lediglich umkreist, war aber nicht gelandet.

Der Start der indischen Mondlandemission sollte nun kurz vor dem 50. Jahrestag der historischen ersten bemannten Mondlandung durch die amerikanischen Astronauten von Apollo 11 erfolgen. Die Mission Apollo 11 war am 16. Juli 1969 gestartet. Am frühen Morgen des 21. Juli mitteleuropäischer Zeit betrat dann der Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond.

Quelle: AFP
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