<iframe title="GTM" src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
FAZ plus ArtikelAstronaut Charles Duke

Harte Landung

Von Stephan Finsterbusch
Aktualisiert am 28.06.2019
 - 14:40
Duke am Plum-Krater: Im Hintergrund ist der Mond-Rover zu sehen.zur Bildergalerie
Als Charles Duke auf dem Mond stand, sah er sich auf dem Höhepunkt seines Lebens. Umso schwerer war die Rückkehr in den Alltag auf der Erde – eine Begegnung mit dem Astronauten der Apollo-16-Mission.

Auf den Mond zu fliegen war ein Abenteuer und eine technische Meisterleistung. Die schwindelerregende Phantasie, die Präsident Kennedy im Mai 1961 vor dem Kongress in Washington vorgetragen hatte, am Ende der sechziger Jahre einen Amerikaner sicher zum Mond zu bringen, sollte Milliarden Dollar verschlingen. Sie gab einer halben Million Menschen Arbeit, hielt die ganze Welt in Atem und setzte Meilensteine der Geschichte; sie ließ Amerika das Rennen gegen die Sowjets um die Vorherrschaft im All gewinnen und eröffnete der Menschheit neue Horizonte. Alles schön und gut, sagt Charles Duke. Doch anschließend auf der Erde wieder festen Boden unter die Füße zu kriegen sei die eigentliche Prüfung gewesen. Er muss es wissen, er hat sie bestanden.

Als im Juli 1969 mit der Apollo-11-Mission die ersten beiden Menschen auf dem Mond landeten, war Duke der Chefsprecher in der Nasa-Zentrale in Houston. Als ein drei viertel Jahr später Apollo 13 nur knapp einer Katastrophe entkam, war er im Ersatzteam. Zwei Jahre später dann stand er selbst auf dem Mond. „Ich habe mich dort oben so wohl gefühlt“, sagt er heute, „dass ich mir vor Übermut am liebsten den Helm vom Kopf gerissen hätte – aber das habe ich ja dann Gott sei Dank nicht getan.“ Er lacht. Es wäre ihm auch nicht gut bekommen. Das Vakuum hätte ihn zerrissen. Und auf der Erde warteten Frau und Kinder.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

F.A.Z. PLUS:

  im F.A.Z. Digitalpaket

: Aktion

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+

Quelle: F.A.Z.
Stephan Finsterbusch  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Stephan Finsterbusch
Redakteur in der Wirtschaft.
Twitter
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot

Diese Webseite verwendet u.a. Cookies zur Analyse und Verbesserung der Webseite, zum Ausspielen personalisierter Anzeigen und zum Teilen von Artikeln in sozialen Netzwerken. Unter Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und Möglichkeiten, diese Cookies auszuschalten.