FAZ plus ArtikelAngst vor China

Was Taiwan von der Ukraine lernen soll

Von Friederike Böge, Taipeh
24.05.2022
, 07:28
Training für den Notfall: Soldaten aus Taiwan in der Gemeinde Hukou Township im März dieses Jahres
Der russische Überfall auf die Ukraine hat Taiwans Bevölkerung aufgeschreckt. Was, wenn China angreift? Die Vereinigten Staaten raten: Man solle sich auf asymmetrische Kriegführung vorbereiten.
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Selbst in Taiwan dürften viele von den klaren Worten des amerikanischen Präsidenten überrascht worden sein. Während einer Pressekonferenz in Japan wurde Joe Biden gefragt, ob er bereit wäre, „militärisch einzugreifen, um Taiwan zu verteidigen, wenn es dazu käme“. Der Präsident antwortete mit einem einzigen Wort: „Ja“. Auf Nachfrage fügte er hinzu: „Das ist die Verpflichtung, die wir eingegangen sind.“

Das klang wie eine Abkehr von der langjährigen Politik der „strategischen Ambiguität“, laut der die Vereinigten Staaten offenlassen, wie sie im Fall eines chinesischen Angriffs auf Taiwan reagieren würden. Es war das dritte Mal, dass Biden sich in dieser Weise äußerte. Schon zuvor hatten seine Mitarbeiter anschließend stets versichert, dass sich an der amerikanischen Politik nichts geändert habe. So war es auch diesmal.

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Quelle: F.A.Z.
Friederike Böge
Friederike Böge
Politische Korrespondentin für China, Nordkorea und die Mongolei.
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