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Argentinien

Stichwahl um die Präsidentschaft

 - 05:12
© dpa, reuters

Bei der Präsidentenwahl in Argentinien führt der konservative Oppositionsführer Mauricio Macri überraschend. Der Bürgermeister von Buenos Aires hat nach der Auszählung von 72 Prozent der Stimmen 35,9 Prozent bekommen. Der Bewerber der Regierungskoalition, Daniel Scioli, erhielt demnach 35,0 Prozent. Mit diesem Ergebnis muss am 22. November eine Stichwahl zwischen den beiden Spitzenkandidaten stattfinden, um den Nachfolger der scheidenden Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner zu bestimmen.

In Argentinien muss ein Kandidat 45 Prozent der Stimmen erreichen oder mindestens 40 Prozent sowie 10 Prozentpunkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten haben, um in der ersten Runde zu gewinnen. Falls diese Bedingungen von keinem Kandidaten erfüllt werden, soll eine Stichwahl am 22. November stattfinden.

Aussagekräftige Hochrechnungen der Stimmenauszählung stehen noch aus. Die Wahlbeteiligung kam nach offiziellen Angaben auf 79 Prozent der 32 Millionen Wahlberechtigten. Es wurden keine größeren Zwischenfälle verzeichnet. Zeitgleich mit der Präsidentschaftswahl fanden auch Parlamentswahlen statt.

Argentinien
Ära Kirchner geht zu Ende
© dpa, afp
Quelle: dpa
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